Aktuell

Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, spricht sich für den Erhalt der Berliner Kastendoppelfenster aus: „Die positiven Auswirkungen, die hölzerne Kastendoppelfenster für das Raumklima, den privaten Energieverbrauch und die Gesamtenergiebilanz eines Hauses haben, sind heute unbestritten.“ (Grußwort für die Veranstaltung zum Berliner Kastendoppelfenster am Tag des offenen Denkmals 2015)

 

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmaltag2015/?mid=1026

Gesobau verklagt Mieter

Die Mieter der Kavalierstraße 19 wehren sich gegen die energetische Sanierung ihres Hauses durch die Gesobau. Die hat nun rechtliche Schritte eingeleitet.

 

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/streit-um-energetische-sanierung-in-pankow-gesobau-verklagt-mieter/11939330.html

Pankower Allgemeine Zeitung - Pankower Mieterwende – von Experten unterstützt

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG, ausgezeichnet mit dem “Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010″ und als “Deutschlands Beste” ist inzwischen das wohl meistprämierte Wohnungsbauunternehmen Berlins. Seit zwei Jahren kämpft das Unternehmen mit einem wachsenden Mieterprotest, der sich insbesondere an der Frontlinie “Energetische Sanierung-Energiewende” und “Mieter-Verdrängung” entwickelt hat. Lesen Sie mehr» http://www.pankower-allgemeine-zeitung.de/2015/04/27/pankower-mieterwende-von-experten-unterstutzt-1/

Baustadtrat Jens-Holger Kirchner plant Krisensitzung für Kavalierstraße 19/19A

Lesen Sie mehr»  http://www.kavalierstrasse.de/node/65

ARD Mediathek - Öffentliche Wohnungsbaugesellschaft treibt Mieten in die Höhe

Lesen Sie mehr..

hier» http://www.ardmediathek.de/tv/KLARTEXT/%C3%96ffentliche-Wohnungsbaugesellschaft-trei/rbb-Fernsehen/Video?documentId=27716060&bcastId=3913652

Berliner Woche: Gesobau verschiebt energetische Sanierung wegen Mieterprotest

Pankow. Fällt der Stuck der Sanierung zum Opfer? Das Wohnhaus in der Kavalierstraße 19/19A soll schonend saniert werden. Dafür setzt sich der Verein "Denk mal an Berlin" ein.

Mehr» http://www.berliner-woche.de/pankow/bauen/gesobau-verschiebt-energetische-sanierung-wegen-mieterprotest-d73542.html

Berliner Mieter Gemeinschaft: MieterInnen wehren sich gegen energetische Kahlschlagsanierung

„Es ist ein Beispiel moderner Reformarchitektur von außergewöhnlich hoher architektonischer und handwerklicher  Qualität“. So qualifiziert  der Verein „Denk mal an Berlin“ das 1903 errichtete Gebäude  Kavalierstraße 18/19 in Berlin-Pankow.

Mehr» http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/kavalierstr-1819.html

Tagesspiegel: Neue Dialogkultur ohne Gesprächsbedarf

Mieterinitiative Wilhelmstraße boykottiert Informationsabend zum Abriss der Plattenbauten..

Lesen Sie mehr» http://www.kavalierstrasse.de/sites/default/files/Tagesspiegel_Die_Fassade_wahren.pdf

Tagesspiegel: Mieterprotest in Pankow - Rettet die Fassade

In der Pankower Kavalierstraße machen Mieter gegen die geplante energetische Sanierung mobil. Sie sei unwirtschaftlich und zerstöre das Stadtbild, sagen sie. Und sie haben gewichtige Unterstützer.

Lesen sie mehr » http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow-blog/mieterprotest-in-pankow-rettet-die-fassade/11531464.htmlhttp://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow-blog/mieterprotest-in-pankow-re

Stefan Liebich - Die Linke.: Angst vor Zerstörung - Teamliebich unterwegs in der Kavalierstraße

Professor Dr. Harald Simon von der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur in Leipzig war voll des Lobes. In höchsten Tönen pries der Wirtschaftswissenschaftler die Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU.

Lesen Sie mehr» http://www.stefan-liebich.de/de/article/4347.angst-vor-zerst%C3%B6rung.html

Neues Deutschland > Sozialistische Tageszeitung: Sanierung mit Kollateralschaden

Pankower Mieter wehren sich gegen Fassadendämmung und Fenstertausch..

Lesen Sie mehr» https://www.neues-deutschland.de/artikel/965437.sanierung-mit-kollateralschaden.html

 

„Das Besondere Denkmal“ Kavalierstraße 19/19A - Kommentar von Dr. Frank Seehausen

Dr. phil., Dipl.-Ing. Architekt; Architekturhistoriker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU-Braunschweig; Lehraufträge an der Universität Paderborn, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität Berlin

 

Das Haus in der Kavalierstraße 19/19A ist ein künstlerisch höchst anspruchsvolles und aufgrund seines außen und innen nahezu vollständig erhaltenen Originalzustands außerordentlich bedeutendes Gebäude. Auch aus technikhistorischer Sicht ist das Haus herausragend, befindet sich hier in situ eine der ältesten, mit Maschine und Rohrleitungen original erhaltenen Zentralstaubsaugeranlagen Berlins – ein Fabrikat der hier ansässigen Firma Borsig. Zentralstaubsauger, die erst wenige Jahre zuvor erfunden und vermarktet wurden, fanden sich damals fast ausschließlich in Villenbauten und nur sehr selten in Etagenwohnungen. Es spricht aber sehr für die sehr hohen Ansprüche von Architekten und Bauherrn an Komfort, Hygiene und Bequemlichkeit, der sich in dem Haus auch anderen bauzeitlichen Ausstattungsmerkmalen findet.

 

Das 1913 als gehobenes bürgerliches Wohnhaus errichtete Mehrfamilienwohnhaus in der Kavalierstraße19/19A in Berlin-Pankow ist ein Beispiel moderner Reformarchitektur von außergewöhnlich hoher architektonischer und handwerklicher Qualität und – was besonders selten ist – nahezu vollständig originalem Erhaltungszustand.

 

Die reduzierte Putzfassade lebt von den fein abgestuften Gliederungen und wenigen, gezielt angebrachten Schmuckornamenten. Es zeigt sich auch hier, dass in der bewussten Ablehnung der nunmehr als sinnentleert empfundenen Ornamentik der Stuckfassaden des 19. Jahrhunderts äußerster Wert auf Details gelegt wurde. Der einheitliche, die ganze Fassade überziehende farbige Putz lässt den sorgfältig gegliederten Baukörper deutlich hervortreten. Akzentuiert durch die äußerst fein profilierten Fenster bildet das ausgewogene und wohl proportionierte Zusammenspiel von Baukörper, Fenster und farbigem Putz den eigentlichen Schmuck des Hauses. Englische Einflüsse, wie sie nach der Jahrhundertwende in Berlin, aber auch in der Gartenstadt Hellerau (heute Weltkulturerbe) vor allem durch Hermann Muthesius eingeführt wurden zeigen sich auch in der Kavalierstraße. Berlin als Hauptstadt moderner Architektur war um 1900 eng gebunden an einen reformerischen Ansatz, der hier maßgeblich an Architekten wie Alfred Messel, aber auch zahlreiche jüngere Architekten gebunden war – in diesem Zusammenhang muss auch das Haus in der Kavalierstraße gesehen werden. Wie auch bei den frühen Bauten von Taut & Lassen treten dort nur wenige Schmuckelemente der Fassade auf, die aber aus dem Baukörper selber gedacht wurden und nicht als dekorative Applikation.

 

Nicht nur die Grundrissgestaltung, die durch asymmetrische Raumfolgen eine gewissermaßen wohnliche und komfortable Enthierarchisierung des gehobenen bürgerlichen Grundrisses erreicht, sondern auch zahlreiche architektonische Details, wie die schlicht anmutenden Schiebefenster in den Wintergärten, zeigen die Handschrift eines modernen Architekten, der sich ganz auf der Höhe seiner Zeit befand. Wir haben es auch hier mit einer Übertragung der Landhausarchitektur in die Stadt zu tun, dazu zählen auch der schmale Vorgarten, der Platz für Bäume lässt, die bewusst nicht „repräsentativ“ betonte Ecke des Gebäudes, die Öffnung des Hofes und die Stichstraße – all dies sind städtebauliche und architektonische Mittel einer modernen Reformarchitektur, wie sie um 1910 vor allem von Architekten wie Alfred Geßner und Fritz Beuthin verfolgt wurde. In Berlin fand eine solch moderne Baugesinnung damals ein besonders günstiges Klima, nicht zuletzt durch den Einfluss zahlreicher modern gesinnter Bauherrn und herausragender Architekten wie Alfred Messel und Peter Behrens.

 

In der Kavalierstraße zeigt sich die moderne Baugesinnung und auch der Einfluss der damals viel diskutierten Landhausarchitektur auch an den Grundrissen: man betritt die Etagenwohnungen über kleine Vorhallen, um welche die angenehm proportionierten Räume gruppiert und teils mit Schiebetüren verbunden sind. Auch in der Gestaltung der Stuckdecken setzt sich vergleichbar differenzierte formale Gestaltungen fort, ganz dem Gedanken verhaftet, jeder Wohnung zumindest noch etwas Eigenheit und das Rudiment eines Hauses zu geben. Das lässt sich auch in den Fassaden ablesen, die vor allem durch Fenster und Erker abwechslungsreich gegliedert sind, ohne den Eindruck eines einheitlichen und dennoch malerisch gegliederten städtischen Hauses zu verlieren.

 

Die hochwertige bauzeitliche Ausstattung der Kavalierstraße 19/19A bietet beste Bedingungen für eine behutsame denkmalgerechte Modernisierung. Die gut erhaltenen Kastendoppelfenster lassen sich mühelos aufarbeiten. Die dicken Massivwände lassen den Einbau einer Außendämmung zweifelhaft erscheinen, der finanzielle Aufwand dürfte die Energieeinsparung aller Wahrscheinlichkeit nach auch langfristig übersteigen – der Verlust an historischer Substanz und die ästhetischen Beeinträchtigungen wären hingegen verheerend und ein nicht wieder gut zu machender baukultureller Verlust.“

Pressemitteilung

Wohnhaus Kavalierstraße 19/19A

in Berlin-Pankow

 

Der Verein „Denk mal an Berlin e. V.“ erklärt die Kavalierstraße 19/19A zum Besonderen Denkmal. Die energetische Transformation unserer Gesellschaft – kurz Energiewende – wird gegenwärtig stark betrieben und diskutiert. Dabei wird auf die kulturellen Verluste dieses eigentlich begrüßenswerten Vorhabens kaum geachtet. Ein Beispiel ist der Umgang mit dem historischen Wohnhaus Kavalierstraße 19/19A in Berlin-Pankow.

 

Trotz des geschichtlichen und ästhetischen Wertes plant die GESOBAU als Eigentümerin dieses Wohnhauses eine energetische Sanierung, der ein Großteil der historischen Substanz zum Opfer fallen wird. Demnach sollen unter anderem sämtliche Holzkastendoppelfenster gegen PVC-Fenster ausgetauscht und die Putzfassade mit einem Dämmputz bzw. einem Wärmedämmverbundsystem überzogen werden.

 

Es ist ein Treppenwitz, dass der Berliner Senat vor kurzem einen Leitfaden zur Sanierung von Altbauten mit Doppelkastenfenstern erarbeitet und veröffentlicht hat, die mehrheitlich landeseigene GESOBAU sich daran jedoch nicht hält. Das ist ein Versagen der Politik, das für Berlin spezifisch ist. "Während niemand ernsthaft auf die Idee käme, die Haussmann'schen Fassaden in Paris zu dämmen, zerstören wir hierzulande unwiederbringlich Tag für Tag unser bescheidenes von Krieg und Flächenabriss verschont gebliebenes Bauerbe. Mit der bevorstehenden Kaputtsanierung der Kavalierstraße 19 durch Polystyrol und Plastikfenster zeigt sich aufs Neue der Irrsinn der derzeitigen Sanierungswelle, die mit Umwelt- und Klimaschutzargumenten begründet wird."( Jascha Philipp Braun, Autor des Blogs "Stadt.Bild.Berlin")  

 

Zudem ist die energetische Sanierung der Kavalierstraße unwirtschaftlich. Laut Modernisierungsankündigung der GESOBAU stehen geplanter Energiekosteneinsparung von 0,56 € je Quadratmeter und Monat umlagefähige Kosten für die energetische Sanierung von umgerechnet rund 2,20 € gegenüber. „Egal ob nun die Mieter oder die GESOBAU die Verluste tragen – einer muss es. Sind es die Mieter, steigen die Mieten. Ist es die GESOBAU, fehlen der die Mittel für den Wohnungsneubau und die Mieten in Berlin steigen“ (Prof. Dr. Harald Simons, Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig und Vorstandsmitglied Forschungsinstitut empirica). Damit konterkariert die energetische Sanierung grundlegend die Bemühungen um bezahlbare Mieten in Berlin.

 

Aufgrund der geringen Energiekosteneinsparungen ist auch der Nutzen für das Klima durchaus überschaubar. „Während die tatsächliche Energieeinsparung minimal ist, sind es die unmittelbaren Folgen aber nicht: glattgebügelte, “plastifizierte“ Altbauten, Verluste an Schönheit, Bildung, kultureller Identität, Attraktivität, handwerklicher Kunstfertigkeit…, von Dingen also, die wiederum unsere  Kommunen prägen.“ (Sebastian Rost, Sprecher der Landesgruppe Verband Restaurator im Handwerk Berlin-Brandenburg e.V.)

 

Der Verein „Denk mal an Berlin e. V.“ arbeitet zusammen mit dem „Verein zur Bewahrung historisch-wohnkulturell bedeutender Gebäude in der Kavalierstraße, Berlin-Pankow“ (i.G.). Gemeinsam stellen sie das neue Informationsportal „Fassadenretter“ (www. fassadenretter.de) vor, auf der betroffene Mieter, Handwerker und Hausbesitzer über die Bezirksgrenzen hinweg kommunizieren und in Verbindung treten können.

 

Denk mal an Berlin e.V. / Dr. Agnete v. Specht

Kantstraße 106
10627 Berlin
Tel. 030-45 08 77 -17 oder -18 (Montag - Freitag, 10 - 16 Uhr)
Fax 030-45 08 77 -19

mail(at)denk-mal-an-berlin.de

www.denk-mal-an-berlin.de

 

Eva Köppen

(für die Hausgemeinschaft der Kavalierstr. 19/19A & den Verein zur Bewahrung historisch-wohnkulturell bedeutender Gebäude in der Kavalierstraße, Berlin-Pankow, i.G.)

www.kavalierstraße19.de

Tel. 030-20169480

Presseeinladung - Wohnhaus Kavalierstraße 19/19A in Berlin-Pankow

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die energetische Transformation unserer Gesellschaft – kurz Energiewende – wird gegenwärtig stark betrieben und diskutiert. Dabei wird auf die kulturellen Verluste dieses eigentlich begrüßenswerten Vorhabens kaum geachtet. Ein Beispiel ist der Umgang mit dem historischen Wohnhaus Kavalierstraße 19/19A in Berlin-Pankow. Das kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs errichtete Gebäude bildet mit der umliegenden Wohnbebauung ein einzigartiges Ensemble der Reformarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts. Konkret handelt es sich um ein für das mittlere Bürgertum errichtetes Mehrfamilienhaus mit einem außergewöhnlich hohen Gestaltungsanspruch.

 

Trotz dem unbestreitbaren geschichtlichen und ästhetischen Wert plant die GESOBAU als Eigentümerin dieses Wohnhauses eine energetische Sanierung, der ein Großteil der historischen Substanz zum Opfer fallen wird. Demnach sollen unter anderem sämtliche Holzkastendoppelfenster gegen PVC-Fenster ausgetauscht und die Putzfassade mit einem Dämmputz bzw. einem Wärmedämmverbundsystem überzogen werden. Es ist ein Treppenwitz, dass der Berliner Senat vor kurzem einen Leitfaden zur Sanierung von Altbauten mit Doppelkastenfenstern erarbeitet und veröffentlicht hat, die mehrheitlich senatseigene GESOBAU sich daran jedoch nicht hält. Das ist ein Versagen der Politik, das für Berlin spezifisch ist. "Während niemand ernsthaft auf die Idee käme, die Haussmann'schen Fassaden in Paris zu dämmen, zerstören wir hierzulande unwiederbringlich Tag für Tag unser überschaubares von Krieg und Flächenabriss verschont gebliebenes Bauerbe. Mit der bevorstehenden Kaputtsanierung der Kavalierstraße 19 durch Polystyrol und Plastikfenster zeigt sich aufs Neue der Irrsinn der derzeitigen Sanierungswelle, die mit Umwelt- und Klimaschutzargumenten begründet wird."( Jascha Philipp Braun, Autor des Blogs "Stadt.Bild.Berlin")  

 

Zudem ist die energetische Sanierung der Kavalierstraße unwirtschaftlich. Laut Modernisierungsankündigung der GESOBAU stehen geplanten Energiekosteneinsparung von 0,56 € je Quadratmeter und Monat umlagefähige Kosten für die energetische Sanierung von umgerechnet rund 2,20 € gegenüber. „Egal ob nun die Mieter oder die GESOBAU die Verluste trägt – einer muss es. Sind es die Mieter steigen die Mieten. Ist es die GESOBAU fehlen der die Mittel für den Wohnungsneubau und die Mieten in Berlin steigen“ (Prof. Dr. Harald Simons, Hochschule für Wirtschafts Technik und Kultur Leipzig und Vorstandsmitglied Forschungsinstitut empirica). Damit konterkariert die energetische Sanierung grundlegend die Bemühungen um bezahlbare Mieten in Berlin.

 

Aufgrund der geringen Energiekosteneinsparungen sind auch die Folgen für das Klima sehr überschaubar. „Während die tatsächliche Energieeinsparung minimal ist, sind es die unmittelbaren Folgen aber nicht: glattgebügelte, “plastifizierte“  Altbauten, Verluste an Schönheit, Bildung, kultureller Identität, Attraktivität, handwerklicher Kunstfertigkeit…, von Dingen also, die wiederum unsere  Kommunen prägen.“ (Sebastian Rost, Sprecher der Landesgruppe Verband Restaurator im Handwerk Berlin-Brandenburg e.V.)

 

Der Verein „Denk mal an Berlin e. V.“ erklärt die Kavalierstraße 19/19A daher zum Besonderen Denkmal. Er lädt gemeinsam mit dem „Verein zur Bewahrung historisch-wohnkulturell bedeutender Gebäude in der Kavalierstraße, Berlin-Pankow“ (i.G.) ein zu einem

 

Pressegespräch am 19. März um 11 Uhr in der Kavalierstraße 19

 

 

Die Veranstaltung will nicht nur auf die drohende unwiederbringliche Stadtbildzerstörung aufmerksam machen, sondern auch die wirtschaftlichen Folgen diskutieren sowie Alternativwege bei der energetischen Sanierung von historisch wertvollen Altbauten fördern.

 

11.00 Uhr                   Begrüßung Dr. Agnete von Specht, Geschäftsführerin Denk mal an Berlin e.V.

 

11.10-11.30 Uhr         Einführung

Jascha Braun (Mitbegründer der Initiative „Gegen die Zerstörung historischer Fassaden durch Außendämmung“)

Die Auswirkungen des WDVS im Stadtbild anhand von Vorher-Nachher-Fotos aus dem neuen Informationsportal „Fassadenretter“

 

Kommentar

Prof. Dr. Harald Simons (HTWK Leipzig, Professor für Volkswirtschaftslehre)

Die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen

 

Sebastian Rost (Stuckateurmeister, Restaurator im Handwerk, Dipl. Ing. Architektur, Sprecher der Landesgruppe Berlin/Verband Restaurator im Handwerk e.V.

„Stuck, Putz, Wärmedämmung an Fassaden: Kleid oder Verkleidung?

 

NN (Sprecher des Verein zur Bewahrung historisch-wohnkulturell bedeutender Gebäude in der Kavalierstraße, Berlin-Pankow)

 

11.30 Uhr Pressegespräch unter Mitwirkung von:

 

Florian Mausbach, Dipl. Ing., Landesdenkmalrat Berlin, Präsident AD Bundesbaudirektion (BBR),

Hans Timm (Geschäftsführer der „Hans Timm Fensterbau GmbH & Co. KG“, Träger der Ferdinand-v.-Quast-Medaille)

Katrin Lompscher, (Baupolitische Sprecherin Die Linke)

 

 

U.A.w.g. an:

 

Denkmal an Berlin e.V. / Dr. Agnete v. Specht

Kantstraße 106
10627 Berlin
Tel. 030-45 08 77 -17 oder -18 (Montag - Freitag, 10 - 16 Uhr)
Fax 030-45 08 77 -19

mail(at)denk-mal-an-berlin.de

www.denk-mal-an-berlin.de

 

Eva Köppen

(für die Hausgemeinschaft der Kavalierstr. 19/19A & den Verein zur Bewahrung historisch-wohnkulturell bedeutender Gebäude in der Kavalierstraße, Berlin-Pankow, i.G.)

www.kavalierstraße19.de

Tel. 030-20169480

useful tools: Druckansicht Seite weiterempfehlen