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Borussia-Monument

Die Bismarck-Büste um 1890 (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf) The Bismarck bust ca. 1890 (Source: District authority of Steglitz-Zehlendorf)

Westlich des Großen Wannsees wurde 1869 die Villenkolonie Alsen gegründet. Am östlichen Ufer entstand ab 1875 die Villenkolonie Wannsee; hier ließ der Lampenfabrikant Emil Wild eine spätklassizistische Villa errichten. Im westlichen Gartenteil der Villa Wild thronte an höchster Stelle der Wannseedünen auf einer zweigeschossigen Terrassenanlage als Symbol für den Staat Preußen das überlebensgroße Standbild der Borussia. Der Entwurf für die um 1880 im Stil der italienischen Spätrenaissance gestaltete Aussichtsplattform stammt von dem Berliner Architekten Ernst Sputh (gest. 1906). Die neobarocke Sandsteinfigur der Borussia wurde nach künstlerischer Vorlage der Bildhauer Eduard und Andreas Lürssen von den königlichen Hofsteinmetzen Paul Wimmel (1841-1909) und Paul Rasche (1838-1908) gestaltet.

 

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Schinkelplatz

Das Schinkel-Denkmal mit den Karyatiden am Sockel, rechts die Architektur, links die Bildhauerei, um 1935 (Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege)

Das älteste erhaltene Gebäude in Friedrichswerder ist die 1824-31 von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) erbaute Friedrichswerdersche Kirche. Östlich der Kirche lag die Bauakademie, 1832-36 ebenfalls nach Entwürfen Schinkels errichtet. Der ‚Platz an der Bauakademie’ wurde 1837 durch Peter Joseph Lenné als Schmuckplatz angelegt. Nach Errichtung der Denkmale für Albrecht Thaer (1860) und Peter Christian Wilhelm Beuth (1861) erhielt der Platz 1869 anlässlich der Aufstellung des Denkmals für Karl Friedrich Schinkel und in Würdigung seines Lebenswerks den Namen ‚Schinkelplatz’.

 

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Klosterviertel mit Parochialkirche und Kirchhof

Die Parochialstraße, Blick nach Westen, im Hintergrund die Türme der Nikolaikirche, um 1890

Im historischen Zentrum Berlins liegt das Klosterviertel, neben dem Nikolaiviertel einer der ältesten Stadtteile. Ein Rest der mittelalterlichen Stadtmauer hat sich an der Waisenstraße erhalten. An die ehemals geschlossene Bebauung an der Innenseite der Stadtmauer erinnern drei Wohnhäuser, die nach Kriegszerstörungen 1961-63 weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut wurden. In den Häusern befindet sich das bekannte Lokal „Zur letzten Instanz“.

 

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Flensburger Löwe

Der Flensburger Löwe in Wannsee, um 1880 / The Flensburg Lion at Wannsee, ca. 1880

Der Flensburger Löwe ist der Zink-Abguss einer Bronzeplastik des dänischen Bildhauers Hermann Wilhelm Bissen (1789-1868). Das Original wurde von den Dänen im Gedenken an den bei Idstedt 1850 errungenen Sieg über die aufständischen Schleswig-Holsteiner auf dem Flensburger Friedhof 1862 aufgestellt. Nach dem Sieg im deutsch-dänischen Krieg bei der Insel Alsen und der Rückgewinnung Flensburgs 1864 wollten aufgebrachte Bürger den als Siegeszeichen der Dänen verhassten Löwen vom Sockel stürzen.

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Tuilerien-Säule

Parzellierungsplan der Insel Schwanenwerder, um 1900; unten links: Standort der Tuilerien-Säule (Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam)

Der Unternehmer Friedrich Wilhelm Wessel (1830-1898) erwarb 1882 die Insel „Cladower Sandwerder“ (ab 1901 „Schwanenwerder“) und begründete die Villenkolonie. Von den Aussichtsplätzen, die Wessel zur Verschönerung der Insel schuf, ist nur der mit der 1884 errichteten Tuileriensäule erhalten geblieben. Ihr Name erinnert an das Königsschloss in Paris, das „Palais des Tuileries“ (1564-1871).

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