Ein Traum wird wahr

Ablaufplanung- Parochialkirche Montage der Turmspitze 27.6. - 30.6.

Tag 1:

Montage Leitungsgeschoss mit Spielkabinett 

  27.06.16     09:00-13:00     Kran

 

Probehub des Uhrengeschosses 

27.06.16       13:00-14:00     Kran

 

Vormontage der Spindeltreppe mit temporärer Stützkonstruktion

27.06.16       16:00-18:00    Hilfskran

 

Tag 2:

Anlieferung der Säulengruppen für das Glockengeschoss

28.06.16     07:00-09:00     Hilfskran

 

Anlieferung aller Glocken mit Gestell

28.06.16     08:00-09:00     Hilfskran

 

Montage der Säulengruppen für das Glockengeschoss

28.06.16      08:00-11:00     Kran

 

Montage der Glockenbalken inkl. Glocken am Außenkranz

28.06.16       11:00-14:00     Kran

 

Vormontage Turmhelm über Spindeltreppe

28.06.16       14:00-17:00      Hilfskran

 

Fotos: Ursula Krüger & Nadine Lietz

Arbeit an der neuen Holzkonstruktion

Die Bilder zeigen die Arbeiten an der Turmspitze der Parochialkirche in der Spandauer Knobelsdorff-Schule / Oberstufenzentrum für Bautechnik I.

 

Fotos: Nadine Lietz - Knobelsdorffschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos:Jochen Langeheinecke

 

Skulpturen für die Turmspitze

Die Skulpturen für die Turmspitze der Parochialkirche nehmen langsam Gestalt an.

Die Glocken werden gestimmt

Am 22. Februar 2016 wurden die zukünftigen Glocken der Parochialkirche gestimmt.

Die Kupferverkleidung

Ab Ende Januar/Anfang Februar 2016 wird der Glockenturm nun mit Kupfer verkleidet.


Die Fortschritte der Baustelle zeigen die nebrigen Bilder.

Die Pyramide erhebt sich

Die Fotos zeigen die Arbeit an der Pyramide des Glockenturms. (Dezember 2015)

Die Gussform wird entfernt

Die D1 Glocke wird Ende Oktober 2015 aus ihrer Gussform gelöst:

 

Bilder vom Guss der größten Glocke

Zusätzlich zu dem Video vom Guss der größten Glocke der Parochialkirche in der Glockengießerei und Turmuhrenfabrik Royal Eijsbouts gibt es hier noch kleine Impressionen in Form von Fotografien.

 

06.10.2015

Guss der größten Glocke

Am 6.10.2015 wurde in der traditionellen Glockengießerei und Turmuhrenfabrik Royal Eijsbouts (seit 1872) im niederländischen Asten die größte Glocke der Parochialkirche mit dem Ton D1 gegossen.


Das Video zum Guss der Glocke finden Sie hier

Der Turm wächst

Die Stahlkonstruktion des Parochialkirchturms wächst immer mehr. Das Ansehen der Baustelle vor der Parochialkirche lohnt sich.

Die D1 Glocke

Das originale Glockenspiel in Berlin war in D-Cornetten-Ton gegossen, d.h. die C benannte Glocke sollte D klingen. Deswegen soll das neue Glockenspielo ebenso ab D gegossen werden.

 

Die D1 Glocke ist eine der 52 Glocken, die 2016 gegossen werden. Auf den Bildern sieht man die Modelanfertigung.

 

Im August 2015 wurde der Aufrag an die Firma Royal Eijsbouts erteilt. Für die Produktion werden 10 Kalendermonate benötigt.

Der Stahlbau schreitet voran

Es ist endlich soweit: Die neuesten Bilder sind da!

 

Die Bilder zeigen die Arbeit an der Stahlträgerkonstruktion des Glockenturms, die gerade in der Werkstatt vorgefertigt wird.

 

Ab dem 23.09.2015 wird dann die Stahlkonstruktion vor der Parochialkirche zusammengeschweißt.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Realisierung

klicken Sie hier ↑

Im Juni 2014 wurde das Bauschild vor der Parochialkirche aufgestellt.

 

Unterstützen Sie die Rekonstruktion mit einer Spende!

 

Gemeinde überträgt Bauherrenschaft für Turmrekonstruktion an Denk mal an Berlin

Am Dienstag, den 23. April 2014 übertrug die Kirchengemeinde St.Petri-St. Marien dem Verein Denk mal an Berlin die Bauherrenschaft für die Rekonstruktion der Turmspitze des Parochialkirchturms. Diese wichtige Etappe zum Beginn der Rekonstruktionsarbeiten wollte unser Vorstandsvorsitzender Herr Hans Wall und die evangelische Kirchengemeinde am Mittwoch, den 23. April 2014 um 14 Uhr in der Parochialkirche feiern.

Zur Bedeutung der Rekonstruktion aus denkmalpflegerischer und städtebaulicher Sicht sprach der stellvertretende Landeskonservator a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums Dr. Klaus-Henning von Krosigk.

Der Trompeter Joel David Chávez Cabeza, Absolvent der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, gab der Veranstaltung einen musikalischen Rahmen.

Im Anschluss wurden die Teilnehmer zu einem Glas Sekt eingeladen.

Genehmigung des Bauantrags

Der genehmigte Bauantrag liegt nach einer sechsmonatigen Bearbeitungszeit seit dem 21.06.2012 vor. Die Rekonstruktion des Kirchtrums kann nun mehr in Angriff genommen werden und soll zum 300jährigen Jubiläum 2015 vollendet sein.

Kirchengemeinde stellt Bauantrag zur Wiedererrichtung der Turmspitze

Im Rahmen der PK am 15.12.2011 überreicht Architekt Jochen Langeheinecke (ganz links) dem Vorstandsvorsitzenden von Denk mal an Berlin e.V. Hans Wall (mitte) den Bauantrag. (v.l.:Pfarrer Johannes Krug, Roland von zur Mühlen, Roland Stolte, Christoph Lauterbach)

 

Finanziell großartig von Hans Wall und dem Verein Denkmal an Berlin e.V. unterstützt, stellt die Ev. Kirchengemeinde St. Petri – St. Marien heute den Antrag für die Wiedererrichtung der Turmspitze der Parochialkirche.

Die Parochialkirche wurde 1945 im Krieg schwer zerstört. Der von einer Brandbombe getroffene hölzerne Turm stürzte brennend ins Kirchenschiff und brannte es nahezu vollständig aus. Nach großen Arbeitseinsätzen in den fünfziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, ist sie in wesentlichen Teilen instandgesetzt, aber es fehlen u.a. die großartige Turmspitze und das berühmte Glockenspiel mit den vielfältigen Klangmöglichkeiten. Nach erstem Bemühen um die Wiedererrichtung des Turmes in der Zeit als der erste Bundeskanzler des wiedervereinten Deutschland, Helmut Kohl ins gegenüberliegende Stadthaus einziehen sollte, kann sich jetzt zwei Jahrzehnte später endlich die Zuversicht verbreiten, Turm und Glockenspiel wieder zu gewinnen. Der Architekt Langeheinecke hat die Bauantragsunterlagen dazu hergestellt bzw. zusammengefügt. Der Antrag enthält 16 Geschosspläne, Schnitte und Ansichten, ein Gutachten zum Brandschutz, die grundsätzliche Klärung der statischen Verhältnisse, den obligatorischen Lageplan und nicht zuletzt die Zustimmungen der Nachbarn.

Der Bauantrag wird heute beim Bauamt Mitte eingereicht. Wir hoffen auf eine zügige Bearbeitung durch die Baubehörde und erwarten die Baugenehmigung im kommenden Frühjahr. Bis dahin mag es auch gelingen, nennenswerte Fördermittel für dieses großartige Projekt einzuwerben.

Es wird, gesicherte Baumittel vorausgesetzt, mit 2-3 Jahren Bauzeit gerechnet. Der Kostenrahmen liegt bei 2,5 Mio. Euro ohne, bei 3,0 Mio. Euro mit Glockenspiel.

Die Rekonstruktion des Turms ist eines der zentralen Anliegen von Hans Wall: „Mit dem Turmaufbau der Parochialkirche im Herzen Berlins entsteht das erste, weit sichtbare Zeichen für den Wiederaufbau des geschundenen Stadtzentrums. Die Errichtung des Turms ist mehr als nur die Rekonstruktion historischer Bausubstanz. So wie jeder symbolträchtige Bau für mehr als die ihm zugeschriebene Funktion steht, so ist der Turmbau mit dem einzigartigen Glockenspiel ein sichtbares Zeichen für ein erstarktes Verantwortungsgefühl der Berlinerinnen und Berliner für ihre Stadt. Baugeschichtlich ist der Turmbau ein weiterer Meilenstein für das Ende der Nachkriegsgeschichte im Zentrum Berlins. Die Entwicklung der geteilten Stadt nahm bewusst keine Rücksicht auf das historische Erbe, egal ob es für bürgerliches Selbstbewusstsein oder feudale Prachtentfaltung stand. Die wiedervereinigte Stadt ließ mit Stadtreparatur und kritischer Rekonstruktion als Entwicklungsthemen den Blick auf die fast 800jährige Stadtgeschichte wieder zu, so dass wir heute mit dem bauhistorischen Erbe unserer Stadt endlich anders umgehen können. Die Rekonstruktion des Turms setzt einen lange vermissten Edelstein zurück in die Stadtkrone. Es ist ein Zukunftsprojekt, das die in Berlin gepflegte Tradition im Umgang mit verschiedenen Konfessionen in das Bewusstsein der nachfolgenden Generationen hebt. In diesem Sinne gewinnt das zerstörte und entleerte Stadtzentrum nicht nur an Kontur, sondern legt den Blick frei für die historische Tiefe unserer Stadt.“

 

Berlin den 15.12.2011

Presseberichte:

 

Bericht im Tagesspiegel

 

Bericht in der BZ

 

Bericht auf Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

Bericht in der Berliner Morgenpost

useful tools: Druckansicht Seite weiterempfehlen