
Die Erich-Mendelsohn-Stiftung lädt Sie herzlich ein zum Vortrag von
Dr. Regina Stephan (Darmstadt):
Erich Mendelsohn – Architektur im Spannungsfeld von Dynamik und Funktion
mit einer Einführung von Dr. Ita Heinze-Greenberg, Kunsthistorikerin, München, und Helge Pitz, Gründer der Erich-Mendelsohn-Stiftung, am Samstag, 29. Mai 2010, 18 Uhr im Landhaus Dr. Bejach, Bernhard-Beyer-Straße 12, Berlin-Steinstücken.
Der 1887 im ostpreußischen Allenstein geborene und 1953 in San Francisco gestorbene Erich Mendelsohn war einer der bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. In dynamischen, expressiven Handskizzen fixierte er seine Visionen einer neuen Architektur, die den neuen Baustoffen Eisen und Eisenbeton endlich gerecht werden sollte. Diese scheinbar so freien Entwürfe waren oftmals von Naturerlebnissen oder Musik inspiriert, jedoch stets auch auf die städtebauliche oder landschaftliche Umgebung und die zukünftige Nutzung des Gebäudes bezogenen. Dass es ihm gelang, sie als Waren- und Geschäftshäuser, Fabriken und Einfamilienhäuser, Kino und Ausstellungsgebäude, Krankenhäuser, Synagogen, Gemeindezentren und Friedhofsbauten umzusetzen und dabei neue, z.T. experimentelle Bauweisen anzuwenden, erstaunt noch heute. Bis er 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft ins Exil gehen musste, baute er in Deutschland, Russland, Norwegen und Tschechien, danach in Großbritannien, Palästina sowie ab 1945 in den USA. Der Vortrag von wird einen Einblick in Mendelsohns Arbeitsweise und einen Überblick über sein Oeuvre geben.
Mit dieser Veranstaltung setzt die Erich-Mendelsohn-Stiftung ihre Reihe von Vorträgen und Diskussionen fort, die sich mit den Architekten der Moderne jenseits von Bauhaus und CIAM auseinander setzt, die das Stadtbild Berlins entscheidend prägten. Der Veranstaltungsort, das Landhaus Dr. Bejach, wurde 1927 von Erich Mendelsohn errichtet und ist jetzt Sitz der Erich-Mendelsohn-Stiftung.
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 15,OO Euro. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie um eine Anmeldung per E-Mail bis Montag, 24. Mai 2010.
Eine Ausstellung des Bachhauses Eisenach in der Martin-Luther-Gedächtniskirche Berlin-Mariendorf vom 23. April bis 18. Juli 2010
Die Ausstellung thematisiert die Vereinnahmung des Komponisten Johann Sebastian Bach durch die Nationalsozialisten und die gleichzeitige Diffamierung der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, der als der Wiederentdecker Bachs gilt.
Eröffnung ist am Freitag, 23. April, um 18.00 Uhr. Es spricht Dr. Jörg Hansen, Direktor des Bachhauses Eisenach.
Veranstaltungen während der Ausstellung:
»Nacht der Offenen Kirchen« 23. Mai 2010, ab 18.00 Uhr
Orgelkonzert und Kirchenführungen
»Martin-Luther-Gedächtniskirche – ein Denkmal mit problematischer Vergangenheit und Gegenwart« 2. Juni 2010, ab 13.00 Uhr
Diskussionsveranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Weitere Veranstaltungen in Vorbereitung:
Orgelkonzert
Jörg Rasche spielt Werke von Bach, Mendelssohn u.a.
Filmvorführungen
»Der Fall Furtwängler«, 2001, Regie: István Szabó
»Das Reichsorchester«, 2007, Regie: Enrique Sanchez Lansch
Vortrag zur Geschichte der Familie Mendelssohn
Prof. Dr. Julius H. Schoeps (angefragt)
Weitere Informationen entnehmen sie bitte hier dem Flyer.
Vorankündigung: Studienfahrt des Vereins für die Geschichte Berlins e.V. nach Quedlinburg vom 27. August bis 29. August 2010
Motto: "Romanische Kirchen - romantisches Fachwerk - Welterbe", eine Exkursion in den Ostharz.
Fachreiseleitung mit Frau Ingrid Bathe Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD)
Reiseroute: Berlin Rathaus Charlottenburg-Burg Ziesar-Quedlinburg-Gernrode-Burg Falkenstein-Stolberg-Thale-Halberstadt-Hamersleben-Gröningen-Bernburg-Berlin Charlottenburg Rathaus
Unterkunft: Hotel Schlossmühle 2 Übernachtungen m. Halbpension
EZ: 77,--€, DZ:67,--€ plus 1,50 € Kurtaxe p. Pers./Nacht-Selbstzahler vor Ort-
Umlage: Gäste:Denkmal-an-Berlin e.V. 140,--€ (Bus, Eintrittsgelder etc.)
Änderungen vorbehalten, max. 30 Teilnehmer
Wir bitte um vorab Reservierung/ Anmeldung/ Interesse bekunden an:
Jörg Kluge per Email: Kluge(at)diegeschichteberlins.de oder Tel. 030/382 61 21
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier dem Ablaufplan.