Tag des offenen Denkmals 2016 "Gemeinsam Denkmale erhalten"

Zum Tag des offenen Denkmals luden wir Sie herzlich zu den Abschlusspräsentationen der diesjährigen werkstatt denkmal ein: Die jungen Forscherinnen und Forscher präsentierten die Ergebnisse ihrer Workshops am Samstag und Sonntag, 10./11. September 2016, an sieben Denkmalorten in ganz Berlin. Treffpunkte und Zeiträume können Sie den untenstehenden Plakaten entnehmen. (Klicken Sie auf die Plakate, um sie sich groß anzeigen zu lassen.)

 

Traditionell fand der Tag des offenen Denkmals in Berlin seinen Abschluss im Denkmalsalon im Roten Rathaus am Sonntag, 11. September 2016 um 18 Uhr, zu dem wir Sie ebenfalls sehr gern einluden. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr unsere Arbeit dort präsentieren durften: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmalsalon/.

 

Denk mal an Berlin e.V. bedankt sich herzlich bei allen Förderern, ohne deren Unterstützung die diesjährige werkstatt denkmal nicht möglich gewesen wäre!

 

Unser Dank gilt auch unserem Kooperationspartner, dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen und allen in diesem Jahr beteiligten Museen und Schulen. Ganz besonders bedanken wir uns bei den engagierten Workshopleiterinnen und Workshopleitern und natürlich bei den Hauptpersonen der werkstatt denkmal: den Berliner Schülerinnen und Schülern!

Charlottenburg-Wilmersdorf
Friedrichshain
Lichtenberg
Neukölln
Pankow
Reinickendorf
Schöneberg
Das Projekt werkstatt denkmal

ARCHIV: Die werkstatt denkmal 2016 steht in den Startlöchern!

 „Gemeinsam Denkmal erhalten“ - unter dem Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals stellen auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin unter Beweis, dass Jugend und Denkmalpflege kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Mit ansteckender Begeisterung und unter fachkundiger Begleitung nähern sich die Kinder und Jugendlichen „ihrem“ Denkmal auf kreative, historisch fundierte und künstlerische Art und Weise.

 

Das Spektrum der von den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erforschenden Objekten reicht von vertrauten Landmarken, wie dem Gasometer in Schöneberg, bis hin zu weniger bekannten Ensembles, wie der Hachschara-und Ausbildungsstätte in Pankow. In diesem Jahr werden aktuelle energietechnische Probleme diskutiert, sozialkritische Parallelen vom frühen 20. Jahrhundert bis in unsere Zeit gezogen und einmalige historische Vorgänge thematisiert. Auch die Gartendenkmalpflege kommt nicht zu kurz: Gleich in mehreren Projekten engagieren sich unsere jungen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger für den Erhalt der „grünen Oasen“, erforschen die Entstehung von Gartenanlagen und nähern sich künstlerisch dem öffentlichen Grün der Stadt.

 

Die Ergebnisse der Workshops, die im Sommerschulhalbjahr 2016 stattfinden, werden von den Schülerinnen und Schülern zum Tag des offenen Denkmals an den Denkmalorten präsentiert.

 

Beim Berliner Denkmalsalon im Roten Rathaus, der Abschlussveranstaltung des Tages des offenen Denkmals, werden die Workshop-Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert.

 

Denk mal an Berlin e.V. dankt allen Förderern, die sich in diesem Jahr für die erfolgreiche Durchführung der werkstatt denkmal einsetzen!

 

 

Unsere Projekte:

 

Am Beispiel des Schustehrusparks werden in Charlottenburg die Geschichte und die Bedeutung unserer „grünen Lungen“ erforscht. Am Sonntag, 11. September von 13 bis 16 Uhr, präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Schule am Schloss die Ergebnisse ihres Workshops in einer Ausstellung in der Lounge der Villa Oppenheim und laden – bei gutem Wetter - zu einer anschließenden Parkführung ein. (Treffpunkt: Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Villa Oppenheim, Schloßstraße 55/ Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin.)

 

Nur schwer erschließt sich das Denkmal zur Erinnerung an die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg im Volkspark Friedrichshain. Grund genug für die Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums, sich mit der Abwehr des faschistischen Putsches in Spanien 1936-1939 zu befassen. Unterstützung erhalten sie dabei vom Museum Friedrichshain-Kreuzberg und dem Verein Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik. Am Samstag, 10. September um 11:30 Uhr, werden die Ergebnisse des Schülerworkshops vorgestellt. (Treffpunkt: Spanienkämpferdenkmal im Volkspark Friedrichshain, Friedenstraße, 10249 Berlin)

 

Auf die Spuren des „Pinselheinrichs“ begeben sich die Workshopteilnehmer in Lichtenberg: Ein heute verwahrlostes Wohnhaus in der Lückstraße, in das der junge Heinrich Zille und seiner Frau Hulda kurz nach ihrer Heirat einzogen, wird Ausgangspunkt für eine Spurensuche in der Lichtenberger Victoriastadt. Die Schülerinnen und Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums bieten am Samstag, 10. September und am Sonntag, 11. September, jeweils um 10:00 Uhr Führungen an. (Treffpunkt: Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin)

 

Aus Anlass des 100jährigen Bestehens des Körnerparks in Neukölln erforschen die Schülerinnen und Schüler des Albrecht Dürer Gymnasiums nicht nur seine wechselvolle Geschichte, sondern beschäftigen sich auch mit den heutigen Erhaltungsanforderungen einer solchen grünen Oase. Sie präsentieren am Sonntag, 11. September von 11 bis 16 Uhr eine Mitmachstation und bieten Führungen mit ausgewählten Episoden aus der Parkgeschichte an. (Treffpunkt: Körnerpark, Schierker Straße, 12051 Berlin)

 

Den ehemaligen Flaschenbetrieb von Paul Latte und die von ihm gestiftete Hachschara- und Ausbildungsstätte in Pankow untersuchen die Schülerinnen und Schüler des Max-Delbrück-Gymnasiums. Junge jüdische Menschen bereiteten sich hier ab 1934 auf ihre Auswanderung nach Palästina oder die USA vor. Am Samstag, 10. September um 10 Uhr und um 12 Uhr, werden Führungen auf dem Gelände angeboten. (Treffpunkt: Charlottenstraße/ Beuthstraße, 13156 Berlin)

 

„Erinnerungsgärten“ sind das Thema der Schülerinnen und Schüler der Carl-Bosch-Oberschule, die sich mit dem Historischen Ort Krumpuhler Weg in Reinickendorf auseinandersetzen. Das ehemalige Zwangsarbeiterlager, später als Gartenarbeitsschule und Mädchenerziehungsheim genutzt, ist die Kulisse für eine künstlerische Auseinandersetzung. Die entstehenden Arbeiten werden am Sonntag, 11. September, ab 14 Uhr präsentiert. (Treffpunkt: Gedenkstätte „Historischer Ort Krumpuhler Weg“, Billerbecker Weg 123A, 13507 Berlin)

 

Um historische und aktuelle Fragen der Energieversorgung geht es in Schöneberg: Die Schülerinnen und Schüler des Robert Blum Gymnasiums gehen den Geschichten rund um den Schöneberger Gasometer auf den Grund. Die Gasanstalt ist heute Teil des EUREF-Campus, der nachhaltige Energielösungen erarbeitet. Am Sonntag, 11. September, werden die Ergebnisse des Workshops von 11 bis 12 Uhr in einer interaktiven Führung auf dem Gelände präsentiert. (Treffpunkt: Gasometer Schöneberg, Torgauer Straße 12-15, 10829 Berlin)

 

werkstatt denkmal ist ein Projekt von Denk mal an Berlin e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen.

 

Projektkoordination werkstatt denkmal 2016

Heike Schlasse

werkstatt(at)denk-mal-an-berlin.de

ARCHIV: werkstatt denkmal 2016 "Gemeinsam Denkmale erhalten"

 

werkstatt denkmal - Jugendprojekt von Denk mal an Berlin e.V. und dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen 2016

 

Das Thema

 

Das Motto Tages des diesjährigen Tages des offenen Denkmals ist wie geschaffen für eine schulische Projektwoche: „Gemeinsam Denkmale erhalten“ lautet die hochaktuelle Devise am 11. September 2016 (http://tag-des-offenen-denkmals.de/thema/).

 

Sich im Zusammenschluss für den Erhalt eines bedrohten oder vernachlässigten Denkmals einzusetzen, im kollegialen Austausch die Potenziale und Hintergründe eines Denkmals zu erkennen und sich im partnerschaftlichen Miteinander kreativ und forschend mit dem Objekt zu beschäftigen ist auch der Ansatz, den werkstatt denkmal nun schon im 13. Jahr erfolgreich verfolgt.

 

Die kreativ-künstlerischen, historisch fundierten und pädagogisch betreuten Projektwochen der werkstatt denkmal richten sich an Berliner Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Im Fokus stehen Bau- oder Gartendenkmale der schulischen Umgebung. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen sind auch in diesem Sommer eingeladen, gemeinsam mit Künstlern, Museumspädagogen und Experten eine Zeitreise in die gebaute Vergangenheit Ihres Umfeldes zu unternehmen, ihre alltägliche Umgebung zu erforschen und künstlerisch kreativ zu dokumentieren. Die Ergebnisse der einwöchigen Workshops werden von den Schülern am Tag des Offenen Denkmals im Rahmen des Berliner Denkmalsalons im Roten Rathaus präsentiert.

 

Das Projekt

 

Der gemeinnützige Verein Denk mal an Berlin e.V. setzt sich seit seiner Gründung 2003 für die Sanierung und Würdigung von Denkmalen der Berliner Denkmallandschaft ein. Mittlerweile zählt der Verein weit über 300 Mitglieder. Denk mal an Berlin e. V. fördert den Denkmalschutz und das denkmalpflegerische Engagement durch Jugendprojekte, Veranstaltungen, Spendensammlungen und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Mit der werkstatt denkmal erzeugt Denk mal an Berlin e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen (http://www.regionalmuseen-berlin.de/) kontinuierlich seit 2004 ein denkmalpflegerisches Bewusstsein in der jungen Generation. werkstatt denkmal ist damit das langlebigste und größte Projekt seiner Art in Berlin für das der Verein 2010 mit dem höchsten Berliner Denkmalpreis, der Ferdinand-von-Quast-Medaille, ausgezeichnet wurde.

 

Projektkoordination werkstatt denkmal 2016

Heike Schlasse, Kontakt: werkstatt(at)denk-mal-an-berlin.de

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