werkstatt denkmal - das Jugendprojekt vom Verein Denk mal an Berlin e.V. zum Tag des offenen Denkmals 2019

Auch in diesem Jahr hat "werkstatt denkmal" - das erfolgreiche Jugendprojekt vom Verein Denk mal an Berlin e.V. in Kooperation mit den Berliner Regionalmuseen - stattgefunden.

 

Unter dem diesjährigen Berliner Motto "Moderne. Modern. Berlin." haben sich etwa 180 Kinder und Jugendliche in zahlreichen Projektwochen und Workshops mit Denkmalen in ihrer Nähe beschäftigt und werden die Ergebnisse im Rahmen vom "Tag des offenen Denkmals" am 7. und 8. September an verschiedenen Standorten präsentieren.

 

>> Das gesamte Programm vom "Tag des offenen Denkmals" finden Sie hier.

>> Unsere werkstatt denkmal-Broschüre können Sie hier nachlesen.

>> Einen Beitrag in der Berliner Kinder- und Familienzeitung KIEK MAL gibt es hier.

 

Besuchen Sie die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler am Tag des offenen Denkmals!

Sie sind herzlich eingeladen, die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler an den Denkmalen bzw. in den Regionalmuseen zu besuchen! Sieben wunderbare Projekte haben in diesem Jahr stattgefunden:

 

>> Charlottenburg: Parole Bauhaus?! Neues Wohnen gestern und heute! WOGA-Komplex am Lehniner Platz

Mädchen und Jungen der 6. Klasse der Nehring-Grundschule erkundeten die Zeit und die Ziele des Neuen Bauens in Verbindung zur Bauhaus-Architektur. Einblicke in das Neue Wohnen gab es u.a. im WOGA-Komplex am Lehniner Platz, gebaut nach Plänen von Erich Mendelsohn. Aus den Eindrücken von modernen Bauten gestern und heute sowie den aktuellen Wohnanforderungen wurden in Modellen die eigene Wunschwohnung und eine komplette Wohnanlage erstellt.

Am Samstag, 7. September zwischen 11 und 17 Uhr präsentieren die Schüler die entstandenen Modelle im Rahmen der Sonderausstellung „Orte der Moderne“ im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf. Treffpunkt: Museum Charlottenburg-Wilmersdorf, Schloßstraße 55, 14059 Berlin

 

 

>> Lichtenberg 1: Zwei Schulen – Zwei Stile – Zwei Geschichten. Kant-Gymnasium und Max-Taut-Schule in Rummelsburg

Schülerinnen und Schüler vom Wahlpflichtkurs Kunst der 8. Klasse vom Immanuel-Kant-Gymnasium erkundeten die in unmittelbarer Nähe gelegene Max-Taut-Schule – gebaut von und benannt nach dem bekannten Architekten der Moderne. Auch ihre eigene Schule, ein historistischer Bau mit Kunststeinverkleidungen von 1906, wurde in Augenschein genommen und anschließend beide Schulen strukturiert verglichen. Auf kreativen Plakaten wurden die Unterschiede festgehalten.

Am Samstag, 7. September um 15 Uhr präsentieren die Schüler die entstandenen Plakate und die Max-Taut-Schule wird besucht. Treffpunkt: Museum Lichtenberg im Stadthaus, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin

 

 

>> Lichtenberg 2:  Denk mal anders! – Ein ortsspezifisches Theaterprojekt zu Transformationen von kulturellem Erbe an denkmalgeschützten Gebäuden. Theater Strahl in der Halle Ostkreuz

Schülerinnen und Schüler vom Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel der 11. Klasse vom Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium gingen – basierend auf dem Umgestaltungsprozess von einer ehemaligen Turnhalle in eine Theaterspielstätte – der Frage nach, welchen Transformationen ein Denkmal im Wandel der Zeit unterliegt. Als Ergebnis entstand ein „theaterperformativer Rundgang“, eine mit Theatermitteln umgesetzte szenische Führung durch das Gebäude.

Am Samstag, 7. September um 18 Uhr präsentieren die Schüler die entstandenen Theater-Performance im Theater Strahl.Halle Ostkreuz. Treffpunkt: Theater STRAHL.Halle Ostkreuz, Marktstraße 9-12, 10317 Berlin

 

 

>> Neukölln: Sudhaus der Berliner Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln

Schülerinnen und Schüler vom Kunstkurs der Zuckmayer-Schule erforschten die Umnutzung von Gebäuden bzw. von Denkmalen am Beispiel der 2005 geschlossenen Neuköllner Kindl-Brauerei. Aus dem ehemaligen Industriestandort wurde 2016 nach sensiblen Umbaumaßnahmen ein modernes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Als Ergebnis der Projektwoche entstand ein Podcast, den die Zehntklässler selbst konzipierten, sprachen und aufnahmen.

Am Sonntag, 8. September von 13 bis 17 Uhr sind die Projektergebnisse in einem Podcast zu hören, um 13 und um 15 Uhr gibt es eine Führung. Treffpunkt: Vollguter Gemeinschaftsgarten, Werbellinstraße 50, 12053 Berlin

 

 

>> Pankow:  Theodor Fontane unterwegs im Gartendenkmal Schlosspark Buch

Mädchen und Jungen der Evangelischen Schule Buch erforschten die Spuren des Dichters Theodor Fontane in Buch, der im Juni 1860 den Schlosspark „als wolle er das Dorf in den Arm nehmen“ beschrieb. Einzelne Stationen, die Fontane literarisch beschrieben hat, erarbeiteten die Sechstklässler szenisch in einem Theaterspiel. Dabei wurde der Dichter in seiner Zeit porträtiert – ein großer Bilderrahmen diente als Bühne.

Am Sonntag, 8. September um 13 und 15 Uhr stellen die Schüler das Projektergebnis im Rahmen einer szenischen Führung durch den Park vor. Treffpunkt: Eingang Schlosspark Buch, Alt-Buch, 13125 Berlin

 

 

>> Reinickendorf: Bauen, Lernen, Umwelt schonen. Baustoffe im Vergleich – Lehm – Ziegel. Museum Reinickendorf und Germanisches Gehöft in Alt-Hermsdorf

Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Grundschule am Fließtal erforschten typische Ziegelbauten und die einstige Ziegelproduktion in Hermsdorf sowie die unterschiedlichen Baumaterialien Lehm und Ziegel. Beim Vergleich der Stoffe ging es u.a. darum, wie heimische Materialien künftig nachhaltig einsetzbar sind. In praktischer Tätigkeit entstanden Zeichnungen, Frottagen, ein Groß-Flechtwerk, ein Verbundmauerwerk und eigene individuelle Ziegelsteine.

Am Sonntag, 8. September um 14 Uhr präsentieren die Schüler im Rahmen einer Ausstellung auf dem Freigelände des Museums ihre Workshop-Ergebnisse. Treffpunkt: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin

 

 

>> Spandau: Die Zitadelle als Filmkulisse – Entdeckt die Festung und dreht einen Film über das Denkmal Zitadelle Spandau

Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Askanier-Grundschule erforschten die Geschichte der Zitadelle Spandau und wie sich die einstige Burg zur Festung und zum heutigen Museum entwickelte. In einem Film über das Denkmal, in dem Gespenst Anna die Hauptrolle spielt, vermischen sich Geschichten und Zeiten. Die Kinder schrieben das Drehbuch, führten Regie, sorgten für Kostüm, Schminke, Requisiten. Am Ende des Films singen und tanzen alle gemeinsam!

Am Sonntag, 8. September um 12, 15 und 16:30 Uhr präsentieren die Schüler in einer Filmschau ihren Zitadellen-Kurzfilm „Anna – das Gespenst vom Juliusturm“. Treffpunkt: Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

 

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