Führung Gedenkstätte Berliner Mauer, 8. Dezember 2009

Die großen Feierlichkeiten sind seit dem 9. November vorbei, doch die Gedenkstättenerweiterung an der Bernauer Straße ist noch nicht beendet.

Im Jahr 20 nach dem Mauerfall hat nicht nur die neu gegründete Stiftung Berliner Mauer ihre Arbeit aufgenommen, sondern es wurde auch mit der Umsetzung der umfangreichen Bauarbeiten zur Gedenkstättenerweiterung begonnen.

Wie sieht die Erinnerung an die deutsche Teilung heute aus? Wie wird an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft gedacht? Wie engagieren sich Land und Bund für diesen so prägenden Bereich jüngerer deutscher Geschichte?

Fragen, die in einer Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer mit dem Direktor Dr. Axel Klausmeier diskutiert wurden.

Die Mauerexkursion begann mit einer Einführung zur Geschichte des Ortes und der Gedenkstätte und einem Film zur Visualisierung der historischen Situation zu Beginn der 80er Jahre. Im Anschluss daran folgte eine Besichtigung der Gedenkstätte und des Erweiterungsgeländes.

"Hans-Jürgen Schatz und Freunde" für das Iffland-Grab in Berlin, 13.Oktober 2009

Hans-Jürgen Schatz mit Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin und Dr. Jutta Weber, Stellv. Leiterin der Handschriftenabteilung (v.r.n.l.)
Foto: © Adrian Jankowski Photography

"Die Nachwelt flicht dem Mimen keine Kränze", behauptet August Wilhelm Ifflands (1759-1814) lebenslanger Freund Schiller im "Wallenstein"-Prolog.
Am 13. Oktober 2009 sind "Hans-Jürgen Schatz und Freunde" im Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothk zu Berlin erfolgreich angetreten, um das Gegenteil zu beweisen.

"Wer sonst, wenn nicht wir vom Theater?", fragte der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz, der diesen Benefizabend initiiert und mit Freunden u. a. der Deutschen Oper Berlin und den Berliner Philharmonikern zu einem großartigen Publikumserfolg geführt hat, mit einer vorläufigen Einnahme von rund 5.000 Euro, Neueintritten in den Verein Denk mal an Berlin e. V. und weiteren Spendenankündigungen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer trugen zum Erfolg des Abends bei.

Damit sind Denk mal an Berlin e. V. und sein Kuratoriumsmitglied Hans-Jürgen Schatz mit Hilfe der gastgebenden Staatsbibliothek zu Berlin, die exklusiv an diesem Abend Iffland-Originalhandschriften präsentierte, dem Ziel der Spendenaktion ein gutes Stück näher gekommen, im nächsten Frühjahr mit der Sanierung der Grabanlage auf dem Friedhof am Halleschen Tor beginnen zu können.

Diesem Programm war im Mai 2009 eine Konzertlesung mit Schatz und Mitgliedern der Berliner Philharmoniker im Schloss Tegel (Humboldt-Schloss) vorausgegangen, die rund 10.000 Euro brachte.

Die für die Sanierung benötigte Gesamtsumme beläuft sich auf 35.000 Euro. Deshalb bitten Hans-Jürgen Schatz und Denk mal an Berlin e. V. um Spenden mit dem Kennwort: "Iffland" auf das Konto:
Denk mal an Berlin e. V.
Konto: 104 347 36 
Bankleitzahl: 120 30 000

Mitwirkende:
Claudia Barainsky (Sopran) | Michael Kaune (Sopran) | Ulrike Helzel (Mezzosopran)
Christoph Hartmann (Oboe)
Dimitri Ashkenazy (Klarinette)
Reinhold Wolf (Violine)
Knut Weber (Cello)
Holger Groschopp (Klavier) | Daniela Hlinkova (Klavier) | Alexander Schmalcz (Klavier)
Hans-Jürgen Schatz (Rezitation und Moderation)
Kompositionen von Bizet, Busoni, Mozart, Ridout, Pasculli, Schubert, Schumann, R. Strauss und Strawinsky

Das Programm des Abends.

Gedenkveranstaltung August Wilhelm Iffland, 22. September 2009

(v.l.n.r) Prof. Dr. Frank Schneider, Hans- Jürgen Schatz, Andre Schmitz, Dr. Klaus v. Krosigk
© Adrian Jankowski

Kulturstaatssekretär André Schmitz und Hans-Jürgen Schatz, Kuratoriumsmitglied von Denk mal an Berlin e.V., haben am 22. September 2009 aus Anlass des 195. Todestages von August Wilhelm Iffland am Grab des Dichters einen Kranz vor dem Ehrengrab niedergelegt.

André Schmitz würdigte die Leistung Ifflands, der das Nationaltheater zu einer festen Institution des öffentlichen Lebens entwickelt hat. Aus diesem Grund setzt er sich gemeinsam mit Denk mal an Berlin e.V. für die notwendige Sanierung der Grabanlage ein. Hans-Jürgen Schatz: „Der große Theatermann August Wilhelm Iffland verdient eine ihm und seiner Leistung würdigen Grabanlage.“ Um diesem Ziel näher zu kommen, wird ein Benefizkonzert am 13. Oktober 2009 in der Staatsbibliothek einen weiteren wesentlichen Beitrag leisten. Das Programm Hans-Jürgen Schatz und Freunde möchte mit einem farbenreichen und kurzweiligen Programm einen Abend lang unterhalten.

Im Rahmen des Begleitprogramms sprach Prof. Dr. Frank Schneider, Intendant a.D. des Konzerthauses Berlin, die Worte des Gedenkens und erinnerte an Iffland sowohl als Schauspieler, als auch als Regisseur und Intendant. Das musikalische Programm wurde durch das Blechbläser-Quartett des Konzerthausorchesters Berlin gestaltet. Es spielen: Sören Linke, Stefan Stadtfeld sowie Helge von Niswandt (Trompeten) und Jörg Gerhardt (Posaune).

Benefizkonzert – Setzen Sie der Parochialkirche ihren Turm auf! 5. September 2009

Unter dem Motto „Setzen Sie der Parochialkirche ihren Turm auf“, hat Denk mal an Berlin e.V. gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu in einem Benefizkonzert mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig eingeladen und um Spenden gebeten.

Das Spenden-Konzert fand

             

am 5. September 2009, um 21.00 Uhr

in der Synagoge Rykestraße

(Tram M2 Knaackstraße)

statt.

Der Verein Denk mal an Berlin e.V. – unter dem Vorstandsvorsitz von Hans Wall – hat sich der Rekonstruktion des Turms der Parochialkirche angenommen. Die Akquisition von Spenden steht dabei an erster Stelle der Aktivitäten. Zusammen mit der Kirchengemeinde begleitet der Verein die Öffentlichkeitsarbeit bis zum Abschluss der vierjährigen Bauphase.Die Jüdische Gemeinde zu Berlin unterstützte den Spendenaufruf als Veranstalter im Rahmen der Jüdischen Kulturtage. Am 17. August 2009 startete eine zweiwöchige Plakatkampagne, die von der Wall AG mit einem Mediawert in Höhe von 350.000 Euro unterstützt wurde. Die Kampagne richtete an alle Berliner und Freunde der Stadt den Appell, sich an der Spendenaktion zum Wiederaufbau des Turms der Kirche im mittelalterlichen Zentrum Berlins zu beteiligen.

Auf dem Programm standen zwei Ausnahmekompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy: seine im Alter von 15 Jahren komponierte 1. Sinfonie sowie das populäre Violinkonzert e-Moll mit der isländischen Geigerin Judith Ingolfsson als Solistin. Vor und nach dem Konzert konnten sich die Besucher an einem von Schülern der Knobelsdorff-Schule angefertigten Modell über das Turmprojekt informieren.

Busexkursion zu ausgewählten Gartendenkmälern 04.07.2009

Die Busexkursion unter der fachkundigen Leitung von Herrn Dr. Klaus von Krosigk, stellvertretender Landeskonservator des Landesdenkmalamtes Berlin, ist eine schöne Tradition unseres Vereins.

Die diesjährige Fachexkursion führte uns zu ausgewählten Berliner Gartendenkmälern wie zum Beispiel der Briyplatz oder der Tiergarten. Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war, anlässlich des 150. Todestages von Alexander von Humboldt, die Begehung des Schlosses zu Tegel. Das 1558 erstmals erwähnte und ursprünglich als Gutshof erbaute Schloss Tegel wurde unter Kurfürst Friedrich Wilhelm zum Jagdschloss umgebaut. 1766 gelangte es in den Besitz der Familie von Humboldt. Karl Friedrich Schinkel gestaltete das „Humboldtschlösschen“ 1820-24 für Wilhelm von Humboldt zu einer symmetrischen Anlage mit vier Ecktürmen.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Förderverein Invalidenfriedhof e.V. durchgeführt.

10 Jahre Jugendbauhütte Brandenburg/ Berlin 27. und 28.06.2009

Die Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ermöglichen Jugendlichen die Begegnung und Auseinandersetzung mit Denkmalen und steigern dadurch die Wahrnehmung und Wertschätzung für kulturelle Zeugnisse. Innerhalb des Freiwilligen Jahres in der Denkmalpflege lernen die Jugendlichen den Umgang mit Geschichte, Originalsubstanz und schulen ihre handwerklichen Fähigkeiten.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Jugendbauhütte Brandenburg/ Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie des 10-jährigen Jubiläums des Freiwilligen Jahres in der Denkmalpflege fanden am

27. und 28. Juni 2009 in der Parochialkirche (Klosterstraße 66, 10179 Berlin)

Ausstellungen und Präsentationen statt. Die Veranstaltung war eine Kooperation von Jugendbauhütte Brandenburg/Berlin, Denk mal an Berlin e.V., dem Bildungsverein Bautechnik und der Knobelsdorff-Schule.

Herzlich eingeladen war jeder, der sich für Denkmalpflege interessiert, gerne mehr über die Parochialkirche erfahren oder einfach in geselliger Runde oder bei den Mitmach-Workshops ins Gespräch mit anderen Interessierten kommen wollte.

Benefizkonzert Musik für das Glockenspiel 09.05.2009

Der Verein Denk mal an Berlin e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Verein für die Geschichte Berlins e.V. und dem Gymnasium zum Grauen Kloster zu einem Benefizkonzert für die Rekonstruktion des Parochialkirchturms eingeladen. Der Erlös des Verkaufs (Eintritt 10 Euro) wird für die Rekonstruktion des Turms genutzt.

Herr Dr. Manfred Uhlitz, Verein für die Geschichte Berlins, und Herr Jochen Langeheinecke, Planer in der Pankemühle, haben durch Vorträge über das Klosterviertel und die Parochialkirche den Abend eingeleitet, der seinen Höhepunkt in der musikalischen Darbietung des Chors des Gymnasiums zum Grauen Kloster fand. Im Anschluss daran gab es die seltene Gelegenheit, den Dachstuhl mit Herr Roland Stolte, St. Petri- St. Marien Gemeinde, und die Gruft der Kirche zu besichtigen. Die Gruft der Parochialkirche gilt als eine der bedeutendsten Preußens und konnte ebenfalls mit einer Führung besichtigt werden.

Führung Welterbesiedlung Siemensstadt 28.04.2009

Die Siedlung Siemensstadt, die auch als Ring-Siedlung bezeichnet wird, wurde Ende der 1920er Jahre von namenhaften Berliner Architekten, wie zum Beispiel Otto  Bartning und Walter Gropius, als Werkssiedlung der Siemens AG erbaut. Besonders die Kombination von Natur und Gebäuden, sowie die lockere Struktur des Komplexes, haben der Siemensstadt ihren internationalen Ruf verliehen. Diese bauliche Meisterleistung, die viele Städteplaner beeinflusste, ist auch heute noch ein sehenswertes Zeugnis des damaligen Städtebaus.

In der Führung wurden neben den städtebaulichen und architektonischen Gegebenheiten insbesondere auch die landschaftsarchitektonischen Besonderheiten der Siedlung näher beleuchtet. Die Führung übernahm Frau Dr. Caroline Rolka, Landesdenkmalamt Berlin.

Führung Bürgerhaus Kladow 24.03.2009

Das für den ursprünglichen Dorf-Charakter kulturhistorisch bedeutende und unter Denkmalschutz stehende ehemalige Marzahn'schen Bauernwohnhaus stammt aus den frühen 1880er Jahren. Die repräsentative spätklassizistische Stuckfassade zeigt die typische Ornamentik des Baustils, die ergänzt wird durch noch erhaltene Details, wie Fenster, Türblätter und Beschläge. Das Gebäude wurde überwiegend von Auszubildenden der Knobelsdorff-Schule denkmal­gerecht restauriert und im Juli 2007 nach neun Jahren Leerstand wieder eröffnet. Der Verein, Eigentümer und Nutzer des Hauses, hat mit seinem unermüdlichen Engagement maßgeblich für den Erhalt des Denkmals beigetragen.

Hierfür konnten Herr Rainer Nitsche, Vorstandsvorsitzender des Kladower Bürgerforums und Herr Wolfgang Kaleß, Fachbereichsleiter für Bauwerkerhaltung und Denkmalpflege und der ehemaligen Ausbildungsleiter Herr Horst Sommer von der Knobelsdorff-Schule für die Führung gewonnen werden. Herr Dieter Nellessen, Denkmalpfleger der Unteren Denkmalschutzbehörde, stand für Fragen zur Verfügung.

Vortrag "Das Schadow Haus und seine Bewohner" 26.02.2009

Der Hofbildhauer Gottfried Schadow wurde bekannt als Schöpfer der Skulpturengruppe Quadriga auf dem Brandenburger Tor. Sein ehemaliges Wohnhaus gehört mit den Gebäuden Am Kupfergraben 5-6 A zu den letzten bürgerlichen Wohnbauten, die aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Dorotheenstadt erhalten sind. Über die interessanten Bewohner des Hauses hat Frau Monika Peschken-Eilsberger von der Schadow Gesellschaft Berlin e.V. berichtet.

Durch eine Kooperation mit der Schadow Gesellschaft Berlin e.V. wurde diese Veranstaltung möglich.

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