Vorweihnachtliches Treffen

Am Donnerstag, den 4. Dezember 2014 um 18:00 Uhr, fand unser vorweihnachtliches Treffen statt. Veranstaltungsort war in diesem Jahr dank der Vermittlung unseres Mitglieds Andreas Potthoff der gläserne Projektraum des RotaPrint Gebäudes in der Gottschedstr. 4, 13357 Berlin (U 9-Nauener-Platz), das als eines der bemerkenswertesten Beispiele für die Industriearchitektur der Nachkriegsmoderne gilt.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von

 

Dr. Hans Georg Hiller von Gaertringen:

 

Wie der Stuck aus Berlin verschwand – die Moderne und der Historismus

Zum Thema:

Die "Entdekorierung", d.h. das Abschlagen der Stuckfassaden aus der Gründerzeit, gehört zu den prägendsten Eingriffen der Moderne in das Berliner Stadtbild. Von 1920 bis in die 1970er Jahre verloren Tausende von Gebäuden so ihren Dekor.

Der Vortrag zeigt, welche ideologischen und ästhetischen Vorbehalte, die übrigens lange vor Adolf Loos existierten, zu dieser massenhaften und radikalen Vorgehensweise anregten. War es die Abneigung gegen die Kaiserzeit? Oder doch eher eine pragmatische Modernisierung von Bauten, die neuen Zwecken zugeführt werden sollten? Welche gelungenen, welche hässlichen Ergebnisse brachte die Entdekorierung hervor? Wie kam es zur Renaissance des Stucks, der heute wieder sehr geschätzt wird? Der Vortrag wird abschließend auch das aktuelle Wiederaufleben der Stuckbeseitigung im Zeichen der Wärmedämmung behandeln.

 

Zum Vortragenden:

Dr. Hans Georg Hiller von Gaertringen, Kunsthistoriker, Promotion 2009

Veröffentlichung zum Thema "Entdekorierung": Schnörkellos, Berlin, Gebr. Mann Verlag 2012; daneben zahlreiche Publikationen zur Architekturgeschichte Berlins, zur Museumsgeschichte und zur Geschichte der Fotografie.

Führung durch das Schadow Haus

©Schadow Gesellschaft Berlin e.V. ©www.kunstkopie.de

 

Am Dienstag, den 18. November 2014, führte uns der Kurator der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages Herrn Dr. Andreas Kaernbach durch das Schadow Haus. Seit 1997 gehört das Schadow Haus -  das einzige erhaltene klassizistische Gebäude der im 17.Jahrhundert angelegten Dorotheenvorstadt -  dem Deutschen Bundestag. Das bis 2013 für ca. 17 Millionen Euro denkmalgerecht restaurierte Gebäude ist heute Sitz der Verwaltung der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages. Die jetzige Restaurierung im Innern des Hauses orientiert sich hauptsächlich an den Befunden der Ausstattung des von Johann Gottfried Schadows Sohn Felix 1851 ausgeführten Umbaus. Der ursprüngliche Zustand von 1805 blieb dabei aber ‚‚denkmalpflegerischer Ausgangspunkt‘‘. Blickpunkt der Fassade sind die beiden Supraporten, die zusammen mit den Reliefs im Eingang von der Schadow-Gesellschaft geschenkt wurden. Schönster Schmuck im Innern ist das große, 1837 angebrachte Wandbild ‚‚Die Künste am Brunnen der Poesie‘‘ von Eduard Bendemann, das Mitglieder der Familie Schadow und ihrer Freunde zeigt.

Fachexkursion ins Hirschberger Tal

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Schloss Lomnitz

Vom 17. bis 19. Oktober 2014 besuchten wir unter der Leitung unseres Kuratoriumsvorsitzenden Herrn Dr. Klaus-Henning von Krosigk das Hirschberger Tal/Schlesien (Polen).
Das sogenannte „Tal der Schlösser und Gärten“ am Fuße des Riesengebirges gilt als eine der schlösserreichsten Gegenden Europas. Die hier liegenden Schlösser und Parkanlagen wurden vor einigen Jahren als „Denkmäler der Geschichte“ zum nationalen Kulturerbe ernannt.



Führung durch das Bikinihaus

 

Am Mittwoch, den 27. August 2014, führte uns der Architekt Herr Dipl.Ing. Dionys Ottl durch das Bikinihaus.

Das sogenannte Bikinihaus - in den 1950er Jahren von Paul Schwebes und Hans Schozsberger entworfen - gilt längst als Ikone des Wiederaufbaus und wurde namensgebend für das denkmalgeschützte Ensemble, bestehend aus dem „Bikinihaus“ gegenüber der Gedächtniskirche, dem „Großen Hochhaus“ am Hardenbergplatz, dem Kino „Zoo Palast“, dem „Kleinen Hochhaus“ und dem Parkhaus am Elefantentor des Zoologischen Gartens.

2012 übernahmen Hild und K Architekten unter der Federführung von Dionys Ottl die Revitalisierung des Bikinihauses. Es galt die Pläne des belgischen Künstlers Arne Quinze zu überarbeiten, sie realisierbar zu machen und vor allem mit den Anforderungen des Denkmalschutzes zu verbinden.

 

 

Führung durch das Landhaus Abraham in Groß-Glienicke

Am Freitag, den 25. Juli 2014, besuchten wir mit dem Architekten Herrn Dipl.Ing. Andreas Potthoff das Landhaus Abraham.

Das Landhaus wurde 1929 von den Architekten Otto Block und Dr. Richard R. Oppenheim für das Unternehmerpaar Adolf und Anna Abraham gebaut und bildet zusammen mit dem Garten der Planungsgemeinschaft Karl Foerster, Hermann Mattern und Hertha Hammerbacher ein einzigartiges Beispiel für die beabsichtigte und erreichte Einheit von Landhaus und Garten aus der späten Weimarer Republik. Für die denkmalgerechte Sanierung wurden Andreas Potthoff und die Bauherren mit dem Brandenburgischen Denkmalpreis 2011 ausgezeichnet. Der Garten, ein seltenes Frühwerk des Bornimer Stils mit vielen erhaltenen Details, wird zur Zeit wiederhergestellt.

Ausstellungsbesuch: "Schloss Bau Meister - Andreas Schlüter und das barocke Berlin"

 

Am Samstag, den 5. Juli 2014, luden wir Sie ein, mit uns die Ausstellung „Schloss Bau Meister – Andreas Schlüter und das barocke Berlin“ im Bode-Museum zu besuchen. Die Führung übernahm freundlicherweise Herr Dr. Guido Hinterkeuser, Schlüter-Spezialist, Experte des Berliner Schlosses und Autor zahlreicher Bücher. Herr Dr. Hinterkeuser hat wesentlich die Ausstellung und den dazugehörigen Katalog mit erarbeitet.

 

Dem Hofbildhauer und Schlossbaumeister Andreas Schlüter, schon von seinen Zeitgenossen als „Michelangelo des Nordens“ gepriesen, wird anlässlich seines 300. Todesjahres diese erste große und umfassende Ausstellung gewidmet.

Schlüters vielseitiges Schaffen wurde anhand von Skulpturen, Gemälden und Bauplastiken vorgestellt, die einen Einblick in das barocke Berlin gaben.

Die Werkschau präsentierte nicht nur Schlüters eigene Werke, sondern auch die seiner großen Vorbilder wie Gian Lorenzo Bernini, Francesco Mochi, Francois Girardon oder Antoine Coysevox.

 

 

Benefizabend in Klein Glienicke

Die Benefizveranstaltung am Freitag, den 4. Juli 2014, in Klein Glienicke hat erstmalig Gelder für die dringend erforderliche Restaurierung, aber auch Neuaufstellung der in Berlin bekannten Gartendenkmalpflege-Tafeln gesammelt.

Die seit 1980 in Berlin tätige Gartendenkmalpflege des Landesdenkmalamtes hatte es sich von Beginn an zur Aufgabe gemacht, überall dort, wo wertvolle und denkmalgeschützte Garten- und Parkanlagen, Schmuckplätze oder bedeutende Friedhöfe restauriert werden konnten, diese Anlagen und die entsprechenden Denkmalpflege-Maßnahmen in den längst bekannten und beliebten Infotafeln vorzustellen.

Die zum Teil nun schon 20 oder 30 Jahre alten Tafeln müssen jedoch dringend überholt und auf den neuesten Stand gebracht werden; auch gibt es längst ein erhebliches Neuaufstellungsdefizit. In einer vorbildlichen Vereinbarung mit dem fachlich zuständigen Landesdenkmalamt – Gartendenkmalpflege - gibt es inzwischen eine Kooperation, die vorsieht, dass zu jedem von Denk mal an Berlin eingeworbenen Euro mindestens zwei Euro dazu gegeben werden. Diese schöne Zusammenarbeit ermöglicht in den nächsten Jahren mit Ihrer Hilfe ein dringend notwendiges Sanierungsprogramm auf den Weg zu bringen und an vielen prominenten und denkmalpflegerisch wichtigen Stellen Berlins für jedermann sichtbar etwas Gutes tun.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung durch Ihre finanzielle Hilfe dieses wichtigen Denkmal-Förderprogramms.

 

 

Mitgliederversammlung 2014

Am 20. Juni 2014 fand unsere jährliche Mitgliederversammlung im Sophie-Charlotte-Saal des Berliner Doms statt. Vorher hatten die Mitglieder die Möglichkeit, am Stadtrundgang "Geheimnisse der Spreeinsel" mit dem Historiker Herrn Dr. Benedikt Goebel teilzunehmen.

Benefizkonzert in der Parochialkirche

Das Jugendorchester Stadt Karlsruhe e.V. gab am Dienstag, den 10. Juni 2014 um 20 Uhr ein Benefizkonzert in der Parochialkirche.

 

Das Orchester ist eines der ältesten

Jugendblasorchester in Deutschland. Vor über 130 Jahren wurde

es gegründet, um Kindern aus sozial schwächeren Familien die

Möglichkeit zu geben, ein Blasinstrument zu erlernen. Heute gehören

dem Orchester ca. 70 Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren aus

allen Bevölkerungsgruppen an. Nach vielen Konzertreisen ins Ausland

besuchten in diesem Jahr in der Pfingstwoche 52 junge Musikerinnen

und Musiker Berlin. Neben Platzkonzerten im Britzer Garten, auf dem

Gendarmenmarkt und im Stadtpark Steglitz wollte das

Jugendorchester Stadt Karlsruhe am 10. Juni 2014 mit einem

Benefizkonzert in der Parochialkirche die geplante Rekonstruktion

des Kirchturmes unterstützen.

Es wurden Werke von Johann Sebastian Bach, Richard Wagner

sowie Spirituals und Filmmusik aufgeführt.

 

Der Besuch des Benefizkonzerts war kostenlos, um eine

Spende zugunsten der Rekonstruktion des Parochialkirchturms mit

seinem Glockenspiel wurde im Anschluss gebeten.

 

Führung durch die Ausstellung "Himmel, Berlin!" von und mit Matthias Koeppel

Das Ephraim-Palais mit Aufstellern für die Ausstellung

Auf Vermittlung unseres Mitglieds Herrn Günther Dubick hatte sich der Berliner Maler Matthias Koeppel freundlicherweise bereit erklärt, uns am Dienstag, den 3. Juni 2014, durch seine Ausstellung „Himmel, Berlin!“ im Ephraim-Palais zu führen.

Matthias Koeppels Werke sind bekannt für ihre weit gespannten Himmel, in denen sich die deutsche Zeitgeschichte vollzieht. Thematischer Mittelpunkt ist stets die Stadt Berlin. Zu sehen sind Bilder aus sechs Jahrzehnten, mit denen er Historisches und Aktuelles kommentiert, beispielsweise den Abriss der Deutschlandhalle - im Jahre 2009 "Besonderes Denkmal" des Vereins - sowie die verzögerte Eröffnung des neuen Berliner Flughafens.

 

Denk mal an Berlin beim Tag für Denkmalpflege

Vorstandsmitglied Sisi Zheng stellt den Zuschauern Denk mal an Berlins Projekte vor

Am Sonntag, den 1. Juni fand im Alten Stadthaus der 82. Tag für Denkmalpflege und der 10. Deutsche UNESCO-Welterbe-Tag statt. Auch Denk mal an Berlin war bei dieser Veranstaltung vertreten - als Aussteller mit einem Informationsstand und einem Pecha-Kucha-Kurzvortrag von unserem Vorstandsmitglied Sisi Zheng stellte sich der Verein der Öffentlichkeit vor.

Weitere anwesende Initiativen waren beispielsweise der Förderverein Freunde und Förderer der Hufeisensiedlung Berlin-Britz sowie der Förderverein jüdischer Friedhof Weißensee.

Besichtigung des Alten Wasserwerks Friedrichshagen


In der Maschinenhalle
Das Alte Wasserwerk befindet sich in Friedrichshagen am Müggelsee

Auf Anregung einiger Mitglieder haben wir für Donnerstag, den 22. Mai 2014, um 14 Uhr eine Besichtigung des Alten Wasserwerks Friedrichshagen unter der Führung von Herrn Dr. Dunger vom Landesdenkmalamt organisiert.

 

Im Museum des Wasserwerks wurden historische Zeugnisse zur Geschichte der Wasserversorgung und der Stadtentwässerung Berlins dargestellt. Zu besichtigen waren Maschinen aus den Anfängen der Wasserversorgung, die teilweise sogar noch in Betrieb sind wie die Kolbendampfmaschinen in der original erhalten gebliebenen Maschinenhalle.

Außerdem haben wir im Anschluss die nahegelegene Sandfilteranlage und das Rieseler-Gebäude besichtigt.

 

Fachexkursion nach Lauchhammer & Schloss Wolkenburg

Kunstgussmuseum in Lauchhammer
Die Anleiter Frau Dr. Kähler und Hr. Dr. Klaus-Henning v. Krosigk im Dialog
Schloss Wolkenburg

Auf Initiative unseres Kuratoriumsvorsitzenden Herrn Dr. Klaus-Henning von Krosigk luden wir am 10. Mai 2014 zu einer

Fachexkursion nach Lauchhammer & Schloss Wolkenburg ein.

 

In Lauchhammer besuchten wir das traditionsreiche Kunstgussmuseum in dem denkmalgeschützten Gebäude einer ehemaligen Schule. Die Sammlung des Museums besteht aus Eisen- und Bronzegüssen von Skulpturen und kunstgewerblichen Gegenständen und befindet sich in unmittelbarer Nähe der heute noch aktiven Kunstgießerei.

Dessen Erzeugnisse ließen sich in der darauffolgenden Fahrt nach Schloss Wolkenburg besichtigen, die der damalige Besitzer Detlev Graf von Einsiedel (1737-1810) seinerzeit nach antiken Vorbildern gießen ließ und im Schlosspark aufstellen ließ.

Des Weiteren lernten wir die Schlossbibliothek und die nahe gelegene St. Mauritius Kirche, die stilreinste klassizistische Kirche Deutschlands, kennen.

 

 

Führung durch das Strandbad Müggelsee



Fotos: Günter Peters

Unter der Führung von Herrn Breer von der Unteren Denkmalschutzbehörde besichtigten wir am 29. April 2014 das Strandbad Müggelsee.

Ursprünglich als „wilde“ Badestelle benutzt, entwickelte sich das Strandbad Müggelsee im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner.

Nach einem Brand im Jahre 1928 wurde das Areal gleichzeitig mit dem Strandbad Wannsee vom Architekten Martin Wagner neu geplant und 50 Jahre später als Denkmal eingetragen. 2013 wurde dem Bad der Status eines Denkmals nationaler Bedeutung anerkannt.

Vor einigen Jahren wurde die drohende Schließung durch die Übergabe des Strandbads an den Bezirk Treptow-Köpenick verhindert. Seitdem wird das Bad durch die Initiative des Vereins „Bürger für Rahnsdorf“ provisorisch in Betrieb gehalten, nach wie vor fehlt jedoch die Bereitstellung öffentlicher Mittel zur Sanierung. Der Vorsitzende des Bürgervereins, Herr Voges, sowie Herr Wolff von der Baukammer Berlin haben unsere Führung begleitet.

 

Feierstunde in der Parochialkirche

Die Parochialkirche noch ohne Turm und Glockenspiel
Symbolischer Austausch der Verträge
Pfarrerin Dirschauer hält eine kurze Rede

Am Mittwoch, den 23. April übertrug die Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien dem Verein Denk mal an Berlin die Bauherrenschaft für die Rekonstruktion der Turmspitze des Parochialkirchturms.

 

Diese wichtige Etappe zum Beginn der Rekonstruktionsarbeiten wollten unser Vorstandsvorsitzender Herr Hans Wall und die evangelische Kirchengemeinde Mittwoch, den 23. April 2014 um 14 Uhr in der Parochialkirche feiern.

 

Die Parochialkirche gilt als erster barocker Kirchenbau von Rang in Berlin, seine markante Turmspitze mit dem von Friedrich-Wilhelm I. gestifteten berühmten Glockenspiel wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Seit 2008 setzt sich der Verein für die Wiederherstellung des Kirchturms und insbesondere des Glockenspiels der Parochialkirche ein.

 

Zur Bedeutung der Rekonstruktion aus denkmalpflegerischer und städtebaulicher Sicht sprach der stellvertretende Landeskonservator a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums Dr. Klaus-Henning von Krosigk.

 

Der Trompeter Joel David Chávez Cabeza, Absolvent der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, gab der Veranstaltung einen musikalischen Rahmen.

Im Anschluss baten wir zu einem Glas Sekt.

Führung durch das Haus des Rundfunks


Lichthof
Im Hörspiel

Am Freitag, den 14. Februar 2014, besuchten wir um 17 Uhr das Haus des Rundfunks, das erste große, ausschließlich Rundfunkzwecken dienende Gebäude in Europa. Seine Ausmaße, die hier entwickelten technischen Innovationen und seine unterschiedlichen Nutzer machen das Gebäude zum bedeutendsten Rundfunkstandort Deutschlands.

Das Haus des Rundfunks wurde 1929/1930 nach dem Entwurf von Hans Poelzig errichtet und erfüllt trotz seines Alters bis in die Gegenwart alle räumlichen Bedingungen für den Hörfunkbetrieb.

Im Haus des Rundfunks werden heute die Hörfunkprogramme Radio Berlin 88,8, Kulturradio und Inforadio produziert.

 

Außerdem bekamen wir die Gelegenheit, einen Blick in die Fernsehstudios des rbb zu werfen und uns mit den redaktionellen Abläufen von der Themenfindung bis zur Sendung sowie der Studiotechnik vertraut zu machen.

 

 

 

 

Führung durch die Niederländische Botschaft


Die Lage der Botschaft bietet einen einmaligen Blick über Berlins historischen Binnenhafen

Am Montag, den 20. Januar, sahen wir uns, aufgeteilt in zwei kleine Gruppen, das Botschaftsgebäude der Niederlande an.

Im alten Stadtzentrum an der Spree gelegen, bietet die Niederländische Botschaft ganz bewusst eine Aussicht auf den historischen Binnenhafen und die einzige Gracht Berlins, der Friedrichsgracht.

 

Das Gebäude wurde vom niederländischen Stararchitekten Rem Koolhaas geschaffen und stellt eine der baulich spektakulärsten neuen Botschaften dar.

Sonderausstellung "Untergrund: Das alte Rathaus von Berlin"

Am Donnerstag, den 16. Januar 2014, besuchten wir die archäologische Sonderausstellung „Untergrund – das alte Rathaus von Berlin“ im Neuen Museum.

 

Die Ausstellung zeigte erstmals umfassend die Ergebnisse der

Ausgrabungen im Bereich des mittelalterlichen Rathauses und des

neuen U-Bahnhofes der U5 am Roten Rathaus.

Neben der Präsentation der restaurierten Fundstücke, die zahlreiche neue Erkenntnisse zur Baugeschichte und der Gestalt des alten Rathauses geben, wurden auch die modernen technischen Methoden der Ausgrabung vorgestellt.

 

Die Führung wurde durch die freundliche Initiative der stellvertretenden Landeskonservatorin Frau Dr. Karin Wagner ermöglicht und von Herrn Michael Hofmann, Grabungsleiter der U-Bahngrabung, übernommen.

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