Vorweihnachtliches Treffen

Am  Donnerstag, den 3. Dezember 2015 um 18:00 Uhr fand in der Geschäftsstelle des Vereins Architekturpreis Berlin e.V. im Kutscherhaus des denkmal-geschützten Hauses unser vorweihnachtliches Treffen statt.

 

Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag von

 

Gerwin Zohlen:  Das Kulturforum – aber wo liegt es?

 

Das Kulturforum in Berlin ist weltberühmt – unter Architekten und West-Berlinern. Unter Architekten, weil es zumindest zwei Bauten trägt, die ins kollektive Gedächtnis der Weltarchitektur eingegangen sind: Hans Scharouns Philharmonie (1961) und Ludwig Mies van der Rohes Neue Nationalgalerie (1968). Um sie herum gruppieren sich die Staatsbibliothek, der Kammermusiksaal, die Gemäldegalerie, das Kunstgewerbemuseum, das Kupferstichkabinett – Institutionen, die in der internationalen Kunst- und Museumswelt einzigartig und überragend sind. Sie stehen auf dem Kulturforum um die St. Matthäus Kirche (1846) des Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler herum – nur wo liegt das Kulturforum? Als Ort mit einer städtischen Identität und einem urbanen Charakter hat das Kulturforum sich nie eingeprägt. Es blieb trotz aller Bedeutung seiner Anrainer stets eine abstrakte Bezeichnung auf dem Stadtplan. Den wirklichen Grund für die Lokalisierung des Kulturforums im Berliner Stadtraum erläutert der Autor.

Zum Vortragenden: Gerwin Zohlen, Literaturwissenschaftler und Architekturkritiker, zahlreiche Artikeln, Essays, Aufsätze in führenden Fachzeitschriften und überregionalen Zeitungen (FAZ, SZ, Zeit); Buchpublikationen  u. a. „Baumeister des Neuen Berlin“ und „Auf der Suche nach der verlorenen Stadt – Berliner Architektur der 1990er Jahre“.

 

Das Programm zu dem Treffen finden Sie hier

Besichtigung der Gustav-Adolf Kirche

Am Samstag, den 14.November um 14:00 Uhr besichtigten wir die Gustav-Adolf- Kirche mit Dr. Dietrich Worbs.

 

Die Gustav-Adolf-Kirche Otto Bartnings, dem wohl bedeutendsten Kirchenbaumeister der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gilt als wegweisender Bau der Klassischen Moderne und wird zumeist als die eindrucksvollste Bartningkirche bezeichnet. Die seit 1924 geplante Kirche wurde von 1932-1934 errichtet. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau 1960-62 denkmalgetreu durch den Architekten.

Andacht zur Wiedererrichtung des Turmes der Parochialkirche

Blick auf die Parochialkirche mit der davorstehenden Stahlkonstruktion des Glockenturms
Pfarrer Eric Haußmann bei der Predigt
Herr Wall bei seinem Grußwort

Anlässlich des Baufortschrittes fand am Mittwoch, den 4. November  2015 um 15 Uhr ein Baustellengottesdienst in der Parochialkirche statt, zu dem wir herzlichst einluden.

Bei dieser kirchlichen Andacht waren die beteiligten Gewerke Stahlbau, Zimmerer, Dachdecker, Elektriker sowie die Statiker und Architekten vertreten. Außerdem waren Vertreter und Mitglieder des Vereins Denk mal an Berlin e.V., sowie die Kirchengemeinde St. Petri -St. Marien vor Ort.


Nach der Andacht wurde noch zu Kaffee und Tee eingeladen und Denk mal an Berlin e.V. zeigte ein Video vom Glockenguss.

Das Programm können Sie hier nachlesen.

"Auf den Spuren Herrmann Fürst von Pückler-Muskau"

Muskauer Park & das Neue Schloss
Unsere Mitglieder lauschen gespannt den Worten des Parkdirektors Cord Panning
Branitzer Park
Branitzer Schloss

Unter der Leitung von Herrn Dr. von Krosigk fand am 10. Oktober die Fachexkursion nach Muskau und Branitz statt. In Muskau wurde das wiederhergestellte Neue Schloss vorgestellt. Außerdem gab es eine Führung durch den Park von Muskau unter der Leitung des Parkdirektors Cord Panning. Nach der Mittagspause ging die Fahrt nach Branitz, wo dessen Schloss und Park besichtigt wurden. Zuletzt rundeten der Empfang im historischen Parkinspektorhaus, sowie ein gemeinsames Abendessen die Fahrt ab.

 

Eine Fotoserie mit weiteren Bildern finden Sie hier

oder auf unserer Facebook Seite

Besichtigung des Dorotheenstädtischen Friedhofs

Am Dienstag, den 29.September luden wir zur Besichtigung der frisch restaurierten Kapelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, sowie einem vorausgehenden Rundgang über den Friedhof mit Herrn Dr. v. Krosigk ein.

 

Die 1928 fertig gestellte Trauerkapelle ist Bestandteil des Garten-denkmal-Ensembles. Aus der Erbauungszeit sind keine historischen Pläne überliefert. Auch der Architekt ist unbekannt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie schwer beschädigt. Fassade und Dach mussten erneuert werden. Später erfuhr das Gebäude zahlreiche Überformungen, u. a. eine radikale Umgestaltung des Innenraums.

 

Unter Federführung des Architekturbüros Nedelykov / Moreira fand nun eine umfangreiche Sanierung der Kapelle statt. Den Innenraum gestaltete der amerikanische Künstler James Turrell mit einer spektakulären Lichtinstallation, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus größte Aufmerksamkeit und hohe Anerkennung gefunden hat.

 

Bildquelle: Google Bilder

Tag des offenen Denkmals 2015

Zum Tag des offenen Denkmals am 12./13. September stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Jugendprojekts werkstatt denkmal  ihre Projektergebnisse der interessierten Öffentlichkeit vor.

 

Die Schülerinnen und Schüler aus sieben Bezirken haben sich in ihren Projektwochen auf vielfältige Weise dem Thema 'Handwerk, Technik, Industrie' genähert. Sie beschäftigten anlässlich der Rekonstruktionsarbeiten im Schloss Biesdorf mit dem Stuckhandwerk, stellten selbst Gips-Repliken her und gingen der Frage von 'Original' und 'Fälschung' nach.

 

Mehr zu dem Thema finden sie hier

 

Die Broschüre mit einem Überblick über alle Workshops und Präsentationen finden Sie unter: http://denk-mal-an-berlin.de/fileadmin/user_upload/downloads/Jugendprojekt_2015/werkstatt_denkmal_2015.pdf

''Bismarck, Buga, Buchsbaum''

Rögatz Kirche
Havelberger Dom
Herrenhaus Krevese
Schloss Döbbelin

Vom 25. bis 26. Juli fand die zweitägige Fachexkursion mit unserem Kuratoriumsvorsitzenden Herrn Dr. Klaus-Henning von Krosigk unter dem Motto „Bismarck, Buga, Buchsbaum“ statt.

Am 1. April 2015  jährte sich Otto von Bismarcks Geburtstag zum 200. Mal. Aus diesem Anlass besuchten wir das Stammland der Bismarcks, die Altmark.

 

Am Sonnabend wurden die Burg Rögatz, das Schloss Andern und das Rittergut Briest besucht. Nach einem kleinen Mittagessen ging es weiter über Schönhausen und Havelberg nach Wilsnak.

 

Das Schloss Krumpke, das Herrenhaus Krevese, das Gut Zichtau, sowie das Schloss Döbbelin waren die besonderen Ziele am Sonntag und rundeten die Fahrt ab.

 

 

Besichtigung - Bundesrat

Am 1. Juli 2015 besuchten wir den Bundesrat.

 

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Besichtigung einer nicht öffentlichen Ausstellung von 90 Fotografien aus dem Reichstag der Zeit Otto v. Bismarcks. Frau Antje Lorenz vom Besucherdienst des Bundesrates vermittelte alles Wissenswerte aus der Zeit der Mendelssohns in der Leipziger Straße 3 und die Geschichte des Herrenhausgebäudes. Ein Hausrundgang und die Besichtigung des Plenarsaals des Bundesrates rundeten das Programm ab.

 

 

Mitgliederversammlung 2015 + Führung durch das Klosterviertel

Am Donnerstag, den 25. Juni 2015, fand unsere jährliche Mitgliederversammlung statt - dieses Mal in der Kapelle der Marienkirche.

Zuvor stellte uns Dr. Klaus v. Krosigk bei einem Rundgang die Denkmallandschaft zwischen Parochialkirche und Märkischem Museum vor.


Veranstaltungen und Projekte seit der letzten Mitgliederversammlung: Präsentation von Magdalena Offner - Freiwilliges Soziales Jahr 2014/15

Führung durch das Strandbad Wannsee

Am Samstag, den 30. Mai 2015, luden wir Sie zu einer Führung durch das Strandbad Wannsee ein.

 

Frau Dr. Charlotte Hecht-Buchholz und Herr Ludwig Hecht, Sprecher der Interessengemeinschaft der Nutzer des Strandbads Wannsee (IG NSW), erklärten sich freundlicherweise bereit, die Führung zu übernehmen und ermöglichten uns einen kostenlosen Eintritt ins Bad.

 

Das Strandbad Wannsee öffnete bereits 1907 und ist bis heute eines der größten Binnensee-Freibäder Europas. 1929/30 kamen die Bauten im Stil der Neuen Sachlichkeit nach Plänen der Architekten Martin Wagner und Richard Ermisch hinzu. Die gesamte, vor einigen Jahren teilrestaurierte Anlage steht unter Denkmalschutz.

 

Podiumsdiskussion - am 18. Mai 2015 - ''NEUES LICHT UND HISTORISCHE LEUCHTEN''

http://www.gaslicht-ist-berlin.de/fileadmin/gaslicht-berlin/content/aktionen/pdf/Neues_Licht_Podium_5__2_.pdf

Besichtigung - Schloss Biesdorf

Am Samstag, den 09. Mai 2015, besichtigten wir Schloss und Park Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin. Der Vorsitzende des Vereins "Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.", Herr Dr. Heinrich Niemann, führte uns zusammen mit Herrn Dr. v. Krosigk durch Park, Schlossgebäude (noch Baustelle) sowie die bereits fertig gestellten Innenräume und informierte über Geschichte und Zukunft der Anlage. Der Verein ist maßgeblich an ihrem Wiederaufbau beteiligt.

 

Sein besonderes Gepräge erhielt das Ensemble mit der 1868 von Heino Schmieden errichteten spätklassizistischen herrschaftlichen Turmvilla und dem von Albert Brodersen Ende des 19. Jh. gestalteten Park im Stile eines englischen Landschaftsgartens. Etwa vier Jahrzehnte bewohnte die Familie Wilhelm von Siemens bis zu dessen Tod 1919 das Schloss und prägte dabei auch die Entwicklung der umgebenden Gemeinde Biesdorf.

 

Unmittelbar vor Kriegsende zerstörte ein Brand die Anlage. Das notdürftig reparierte Gebäude wurde 70 Jahre lang vielfältig genutzt. Seit 2013 schreitet nun der Wiederaufbau des Schlosses in seiner historischen Gestalt voran. Es soll ein attraktiver Kulturstandort entstehen.

 

 

Aufstellung der ersten Infotafel unseres Förderprojektes Garteninfotafeln auf den Delphi-Terrassen

Am Donnerstag, den 26. März 2015 luden wir Sie zur Aufstellung der ersten Infotafel unseres Förderprojektes Garteninfotafeln auf die Delphi-Terrassen ein.

 

Unser Kuratoriumsvorsitzender Herr Dr. von Krosigk hat das Förderprojekt zur Überarbeitung und Ergänzung des Informationstafelsystems der Gartendenkmalpflege in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Berlin ins Leben gerufen. Denk mal an Berlin e. V. konnte dank der  Einnahmen aus der von Herrn von Krosigk initiierten Benefizveranstaltung in Klein-Glienicke im Juli 2014 die Kosten für die Neuaufstellung dieser ersten Infotafel übernehmen.

 

Diesen Anlass wollten wir gerne mit Ihnen feiern und luden Sie herzlich zu einem Glas Sekt mit anschließender Führung auf die Delphi-Terrassen ein.


 

 

Besichtigung der Baustelle der Staatsoper Unter den Linden

Am Mittwoch, den 25. März 2015 um 13:00 Uhr, besichtigten wir die Baustelle der Staatsoper Unter den Linden.

Der Restaurator Herr  Dipl.-Architekt Sebastian Rost, dessen Firma „ornament & architektur“ mit den Struckarbeiten beauftragt ist, erklärte sich freundlicherweise dazu bereit, die Besichtigung, auch speziell zum Zuschauersaal der Staatsoper, zu leiten.

 

 

 

 

 

 

Besichtigung der Schlossbaustelle - Humboldt-Forum

Am Donnerstag, den 19. März 2015 um 14 Uhr besichtigten wir die Schlossbaustelle – Humboldt-Forum.

 

 

Führung durch das Kino International

Am Samstag, den 28. Februar 2015 um 11:00 Uhr, besuchten wir das Kino International.

 

Wir haben diese Veranstaltung vom Herbst  2011 ein zweites Mal angeboten, da Dr. Dietrich Worbs, Autor des soeben erschienen Buches  „Das Kino International in Berlin“,  das die Hintergründe der Bau-, Kunst- und Filmgeschichte des Kinos International mit zahlreichen bisher unbekannten Details aufzeigt, sich freundlicherweise bereit erklärt hatte, die Führung zu übernehmen.

 

Das Kino International (1961-1964 erbaut) war ursprünglich als Kulturhaus mit Bibliothek und Klub für den II. Bauabschnitt der Stalinallee und als DEFA- Uraufführungstheater nach den Plänen des Architekten Josef Kaiser (1910-1991) errichtet worden. Die Biografie des Architekten ist nun mit allen Brüchen und Neuanfängen bekannt. Der Relief-Fries "Aus dem Leben der heutigen  Menschen", der die drei geschlossenen Außenwände des Kinos umzieht,  ist von Waldemar Grzimek konzipiert und - nach dessen Rückkehr 1961 in den  Westen - von seinen Mitarbeitern Karl-Heinz Schamal und Hubert Schiefelbein ausgeführt worden. Spannend ist die Geschichte der in diesem Hause  uraufgeführten DEFA-Filme: von "Spur der Steine" (1966) bis zu "Coming out" (1989), der am Abend der Maueröffnung erstmals gezeigt wurde. Das Kino wird seit 1992 von der Yorck-Kinogruppe als Programmkino und als Ort für Veranstaltungen und Tagungen weitergeführt.

 

 

Führung durch das Oderberger Stadtbad

©www.stiftung-denkmalschutz-berlin.de

Am Dienstag, den 27. Januar 2015 um 14:00 Uhr, besuchten wir unter Führung von Herrn Dr. Hans Dieter Jaeschke das Oderberger Stadtbad.

 

Das Oderberger Stadtbad, das 1898 zusammen mit einer Gemeindeschule vom Berliner Architekten Ludwig Hoffmann angelegt wurde, wird derzeit von dem Ehepaar Barbara und Dr. Hans Dieter Jaeschke saniert. Mit der Wiedereröffnung, die für 2015 als Bestandteil des GLS Campus geplant ist,  wird das ursprüngliche historische Gesamt-Ensemble re-etabliert.

 

 

 

 

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