Denkmalskirche am Berliner Dom - Vortrag und Rundgang mit Frau Sonja Tubbesing

Der Berliner Dom ist von Julius Carl Raschdorff als dreiteilier Kirchenbau geplant und ausgeführt worden. Nach den Kriegszerstörungen konnte die Predigtkirche wieder aufgebaut werden. Doch als ein später Tribut wurden 1975 die fast unversehrte Denkmalskirche sowie die Kaiserliche Unterfahrt gesprengt.

Fast 45 Jahre nach ihrer Zerstörung ist die Denkmalskirche praktisch aus dem Gedächtnis der Berliner verschwunden. Die letzten Fragmente haben die Zeiten auf einem Lagerplatz in Ahrensfelde überdauert und sind mittlerweile von der Natur überwachsen.

Die lange Phase des Wiederaufbaus und die mögliche Reparatur des Berliner Domes sind Teil des Spannungsfeldes der heutigen Entwicklung der Museums- und Schlossinsel. Wir freuen uns sehr, Ihnen eine ganz besondere Doppelveranstaltung zur Denkmalskirche ankündigen zu dürfen:

 

Am Mittwoch, den 3. April, wird Frau Sonja Tubbesing, Domarchitektin, in die Geschichte der Denkmalskirche einführen und uns an den Überlegungen zu ihrem Wiederaufbau teilhaben lassen. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Geschäftsstelle Kantstraße 106. Von seinen Erfahrungen aus der Denkmalpflege im Spannungsfeld von Politik und Kirche wird uns in der anschließenden Diskussion Herr Dr. Goralczyk berichten, der seit 1965 am Institut für Denkmalpflege tätig war und von 1987 bis 1990 als letzter Generalkonservator der DDR wirkte.

 

Am Freitag, den 5. April, werden wir von Frau Tubbesing zu dem geheim gehaltenen Lagerplatz in Ahrensfelde geführt, an dem die Überreste der Denkmalskirche lagern. Der Spaziergang beginnt um 16 Uhr am S-Bahnhof Ahrensfelde.

 

Der Besuch beider Veranstaltungen ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung.

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